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Tobias Kopp – Ein lange Saison geht zu Ende…

Aug
26
2014
Tobias Kopp – Ein lange Saison geht zu Ende…

Nach 3 Mitteldistanzen, dabei eine neue persönliche Bestzeit, und diversen Sprint- und Kurzdistanzen geht Tobias Kopp in die verdiente Saisonpause. Wie das Jahr nach seiner Schulteroperation im vergangenen Herbst für ihn persönlich gelaufen ist, erfahrt ihr hier in seinem Saisonrückblick.

Einen Saisonrückblick zu schreiben heisst auch die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Habe ich meine Ziele erreicht, bin ich zufrieden mit dem Erreichten und und und… Auch wenn ich mein heimliches Ziel, die Qualifikation für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Kanada, verpasst habe, war es eine erfolgreiche, verletzungsfreie und eine mit vielen schönen Erlebnissen gespickte Triathlon Saison 2014.

 

In meinem Fall begann die Saison bereits im September 2013 direkt nach meiner Schulter OP. Gleich nach der Operation war mir bewusst, dass es viel Geduld benötigt, damit ich perfekt vorbereitet in die Saison 2014 starten kann. Viele Stunden in der Physiotherapie bei Beni Eisele in der Crossklinik brauchte es, um wieder zurück zu kommen bzw. um noch stärker zu sein als vor der Operation. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Beni für die Geduld, die Behandlungen und die 1a Betreuung! Beni, alles Gute in Hamburg!

 

Auch in diesem Jahr ging es im März nach Fuerteventura ins zweiwöchige Trainingslager. Unter der sportlichen Leitung von Professional Endurance Team und meinem Trainer Matthias, herrschten wieder ideale Trainingsbedingungen und ich konnte bis auf ein paar weniger Schwimmeinheiten (Schulter-Probleme) sämtliche Einheiten absolvieren. Gut vorbereitet ging es am 29. März wieder zurück nach Basel.

 

Mein erster Saisonhöhepunkt stand bereits am 10. Mai auf dem Programm. Ich habe mir in diesem Jahr vorgenommen, ein paar Wochen früher in die Saison zu starten und wo geht dies besser als auf der Balearen Insel Mallorca. Als Vorbereitung auf den Ironman 70.3 Mallorca absolvierte ich am 4. Mai den Sparkassen Triathlon in Rheinfelden (DE) über die Sprintdistanz. Einen guten 4. Platz in meiner Alterskategorie liess mich positiv auf Mallorca blicken.

 

Es stimmte alles auf Mallorca. Die Reise verlief einwandfrei, das Hotel war top und die äusseren Bedingungen ideal. Ich konnte den Raceday kaum erwarten und endlich war es soweit, als mich der Wecker um 4.45 erlöste. Es konnte losgehen… Mit einer Schwimmzeit von 36:41 (5 min. schneller als noch im September 2013 in Zell am See) startete ich, für meine Verhältnisse, hervorragend in das Rennen. Auf dem Rad fühlte ich mich gut und bezwang die 90.1 km. und 850 Hm. in 2:42:09. Ich war voll auf Kurs und ging entsprechend motiviert auf die abschliessende Halbmarathonstrecke. Leider ging es ab Km. 2 bereits los mit harten Krämpfen, Schicht im Schacht, und ich musste meine Pläne/Ziele schnell über den Haufen werfen und die Frage war nur noch, Finishen oder Aufgeben. Ich habe mich dann für Variante 1 entschieden und mich mit einer Endzeit von 5:35:46 ins Ziel gekämpft.

 

Nach ein paar Tagen Erholung, körperlicher und mentaler Natur, war mir sofort klar, dass ich die Lehren aus dem Mallorca-Abenteuer zu ziehen habe und es am 21. Juni beim Ironman 70.3 Luxembourg besser machen muss. Der Wettkampf in Remich (LUX) verlief, bis auf’s Schwimmen mit netter Gegenströmung, super. Mit einer neuen Halbmarathon-Bestzeit (1:37:31) erreichte ich das Ziel in 5:04:26 und war extrem Glücklich über meine neue persönliche Bestzeit.

 

Jetzt war erst mal Erholung angesagt und ich brauchte 1-2 Wochen Abstand vom Triathlon um mich dann nochmals ins letzte Saisondrittel zu stürzen. Am 26. Juli stand der 5150 Triathlon in Zürich auf dem Programm. Das Rennen über die olympische Distanz diente als letzte Vorbereitung für die Ironman 70.3 Europa Meisterschaft in Wiesbaden am 10. August. Obwohl mich eine Magendarm-Grippe in der Woche zuvor ziemlich geschwächt hatte, konnte ich in Zürich eine solide Leistung abliefern und beendete das Rennen in 2:30:43. Wiesbaden konnte kommen….

 

Einen Tag nach meinem 34. Geburtstag erlöste mich einmal wieder der Wecker um 4:40 und ich freute mich auf meinen letzten Wettkampf in dieser Saison. Um 8.10 ertönte der Startschuss am Raunheimer Waldsee und das Abenteuer über 1.9 km. Schwimmen, 90.1 km. Radfahren und 21.1 km. Laufen konnte beginnen. Nach einer durchschnittlichen Schwimmleistung, vor allem das Navigieren wollte an diesem Tag nicht so richtig funktionieren, verliess ich das Wasser nach 38:33 und machte mich auf die 90.1 km. lange Radstrecke und 1’600 Hm. Nach ein soliden Radleistung wechselte ich nach einer Radzeit von 3:02:10 auf die abschliessende Laufstrecke über 21.1 km. Die ersten 7 km. verliefen super gut und ich konnte die Pace von 4:30 gut halten. Leider besuchten mich dann immer wieder kleine Krämpfe und ich musste das Tempo deutlich drosseln. Nach einer Laufzeit von 1:47:08 beendete ich den Wettkampf nach 5:34:59 und klassierte mich 50 Plätze (Top 100 in meiner Altersklasse) besser als noch vor einem Jahr.

 

Eine lange Saison mit drei Mitteldistanzen geht zu Ende und ich möchte es an dieser Stelle nicht versäumen all den Personen zu danken die mich auf diesem harten Weg begleitet haben. Danke an meine Familie und Freunde, meinen Trainingspartnern (Roman, Marco, Sandra, Cathy, Diana und und…) welche die Trainings oft so erträglicher machten. Meinem Physio Beni, Sport-Masseurin Linda und die vielen anderen, welche ich jetzt vergessen habe. Ein letztes grosses Danke geht natürlich an meinen Trainer Matthias, welcher mich perfekt auf die vielen Wettkämpfe vorbereitete und mich mit seinen Trainingsplänen immer wieder zu challengen wusste, danke!

 

Ich freue mich jetzt auf die Off-Season, paar Wochen ohne Trainingspläne und Strandurlaub…

 

See you guys in 2015!

 

 


Tobias Kopp

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