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Marco Schwab – konnte mir immer ein Lächeln für die Leute abgewinnen

Aug
3
2015
Marco Schwab – konnte mir immer ein Lächeln für die Leute abgewinnen

Der Ironman in Zürich war für Marco Schwab Saisonhöhepunkt Nummer 1 in dieser Saison. Erneut standen am Rennwochenende wieder sehr heiße Temperaturen im Fokus des Geschehens und so wurde zunächste einmal ohne Neprenanzug geschwommen. Ein zu den heißen Tempeaturen zusätzlich etwas zu optimistischer Radstart machte es Marco beim Laufen sehr schwer, dennoch kämpfte er sich noch unter 11h ins Ziel.

Hier beschreibt Marco seinen Wettkampftag:

Ich habe Zürich zum ersten Hauptwettkampf gewählt, um meinen Eltern und vielen Freunden zu ermöglichen, mich an einem Triathlon live zu verfolgen. Leider konnte ich das Heimrennen, nicht als Homerun umwandeln. Nachdem ich bereits in Kraichgau mit warmen Temperaturen kämpfte, hat mich in Zürich nochmals dasselbe erwartet. Und tatsächlich war es so warm, dass der See über 25 Grad Celsius war und wir gezwungen waren, ohne Neoprenanzug zu schwimmen. Der Start war recht angenehm danke dem neuen rolling swim start und mit einer Schwimmzeit von 1 Stunde 11 Minuten bin ich nicht unzufrieden. Die Radstrecke besteht aus 2 Runden und beginnt mit einem langen, flachen Abschnitt. Auf der Ebene habe ich mich gut gefühlt und hatte lockere Beine, aber 180 km sind lange. In den Anstiegen habe ich mich nicht geschont und die Wattanzeigen über die erlaubten Höchstwerte getrieben. Meine innere –zu leise- Stimme sagte mir immer wieder, dass ich etwas weniger drücken solle. Auch Matthias, welcher hunderte Kilometer entfernt, vor dem PC hockend schrie, dass ich langsamer fahren solle, habe ich leider auch überhört. Nach dem Fahrrad war es mir klar, dass ich heute keine Bestzeit erreichen werde. Das wichtigste war mir dann, dass ich mit den zahlreichen Supportern und Zuschauern, die für mich da waren, ein schönes Erlebnis teilte. Ich setzte den Fokus auf die Ernährung, die Kühlung meines Körpers und wie Iris sagt: „la marge du sourire“ (auf Deutsch: immer eine Marge zum Lächeln). Es tat schon weh, aber ich konnte mir immer noch ein Lächeln für die Leute abgewinnen. Die Endzeit von knapp 11 Stunden ist nicht total befriedigend für mich, aber die Atmosphäre und die Emotionen während des ganzen Tages, werden lange in meiner Erinnerung bleiben. Ich bedanke mich bei allen, welche mich an der Strecke oder in der Vorbereitung unterstützt haben. Dieses Jahr besteht nochmals die Möglichkeit eine bessere Leistung auf die Beine zu stellen, das ist Ende September auf Mallorca.

Marco Schwab

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