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Marco Schwab – Ironman 2016 zum Zweiten

Okt
1
2015
Marco Schwab – Ironman 2016 zum Zweiten

Nach seinem sehr guten Langdistanzdebut 2013 und einer Langdistanzpause 2014 wagte sich Marco Schwab in diesem Jahr zum ersten Mal an zwei Langdistanzen. Nach dem Ironman Zürich, bei dem die Einteilung noch nicht so rund lief, klappte es nun vergangene Woche beim Ironman auf Mallorca schon wieder besser und er konnte sich zum Wettkampf Ende Juli nochmals steigern.

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem sehr guten Wettkampf!

Hier die Eindrücke seines Wettkampftages:

Der Ironman Mallorca war als Saisonabschluss gedacht. Die erste Saison mit 2 Langdistanzen auf dem Programm. Gleichzeitig hat sich meine Partnerin, Iris, das erste Mal an eine Langdistanz heran getraut. Die Rennatmosphäre in Alcudia hat uns sofort gefallen und in die richtige Stimmung versetzt. Nachdem wir erfahren haben, dass das Schwimmen mit Neo erlaubt wird, war die Perspektive eine gute Zeit zu erreichen noch höher.

 

Tatsächlich war es auch so: nach erstaunlichen 62 Minuten kam ich aus dem Wasser und stürmte in die Wechselzone. Das erste Mal in der Saison konnte ich einen Vorteil von diesem AWA-Programm von Ironman spüren. Ich hatte einen, der besten Plätze in der WZ, ganz nah am Ausgang.

 

Im Gegensatz zu Zürich fuhr ich sehr kontrolliert und nach Wattanzeige den ersten, langen, flachen Teil durch Mallorca. Ich erblickte die Landschaft, die ich noch nicht kannte und dachte mir, dass ich mir hier ebenso ein Trainingslager vorstellen kann. Dank dem Rolling Swim Start gab es tatsächlich wenig Gruppen auf der Radstrecke. Wegen meiner Angst eine Strafe für Drafting zu bekommen, habe ich manchmal Leute überholt, die dann mein tolles Scott Plasma 5 aus der Nähe anschauen wollten und von meiner Grösse im Windschatten profitierten. Schlussendlich habe ich die Befriedigung, dass ich das beste Fahrrad habe und die 180 km ohne einen einzigen Meter externer Hilfe beendet habe. Ah ja, es gab auch einen Pass unterwegs… nach dem Training im Tirol auf das Kitzbühelerhorn im August, war das ein Zuckerschleck. Somit habe ich die Landschaft genossen. Am Schluss konnte ich noch gut in die Pedalen treten und mit einer Radzeit von 5:15 Uhr wieder in die Wechselzone einfahren.

 

Da war noch alles möglich für mein Traumziel von sub10, wenn ich einen super Marathon laufen würde. Am Anfang konnte ich einen guten 5er Schnitt laufen. Ich habe mir erlaubt an jeder Verpflegungsstelle kurz zu gehen, um mich gut zu ernähren. Es war wahrscheinlich eine zu schöne Erholung und ich habe es immer wieder und immer länger genossen… Nach einer Runde sah ich Iris, die von der WZ auf ihre erste Laufrunde sprang. Es hat mich so gefreut, dass sie schon mit der zweiten Disziplin fertig war. Ihrem Rhythmus konnte ich aber leider nicht folgen. Ab dem halben Marathon war mir klar, dass ich keinen extraordinären Marathon laufen werde und war etwas demotiviert. Natürlich habe ich es trotzdem bis ins Ziel geschafft und die letzten 2 km sogar progressiv, um einen starken Eindruck auf der Ziellinie zu machen. Mit 10:26 Uhr kann ich zufrieden sein. Etwa 50 min später kam Iris über die Ziellinie geflogen und wir konnten diesen langen Tag gemeinsam feiern. Es war sehr emotional und ich gratuliere ihr herzlich.

 

Ich muss ihr hier an erster Stelle danken, für ihre Art, wie sie Sport treibt, ihre positive Einstellung und die vielen gemeinsamen, sportlichen Erlebnissen (Anmerkung der Redaktion: und für die Korrektur des deutschen Textes). Ich bedanke mich auch bei PET und persönlich bei Matthias für die genaue und wissenschaftliche Vorbereitung. Wir werden uns im 2016 vor allem mit der letzten Disziplin beschäftigen. Ich freue mich schon.

Marco Schwab

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