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Andreas Bode – Marathon Frankfurt als Abschluss einer tollen Saison

Nov
2
2015
Andreas Bode – Marathon Frankfurt als Abschluss einer tollen Saison

Auf Grund Zeitmangels verlegten wir Andreas Bodes Saisonfinale vom Challenge Sardinien nach Frankfurt verlegen und aus der geplanten Mitteldistanz wurde ein Marathon. Dies war kein Schaden, denn trotz der sehr kurzen Vorbereitung sprang dennoch eine neue Marathonbestzeit (3:33:54) dabei heraus. Die alte Bestzeit lag schon 10 Jahre zurück.

Glückwunsch zum erfolgreichen Marathon Andreas!

Wie es Andreas beim Marathon ging schreibt Andreas hier. Dazu noch ein kleiner Saisonrückblick.

Eigentlich wollte ich die Triathlon Saison 2015 mit der Half Challenge Forte Village auf Sardinien ausklingen lassen. Gemeinsam mit Fritz Buchstaller hatte ich mich entschlossen, dort noch einmal zu Punkten. Aber manchmal muss man sich dann doch an den beruflichen Terminen orientieren. Als Alternative boten sich wenige Wettkämpfe an. Da ich schon seit mehr als 10 Jahren keinen Einzelmarathon mehr gelaufen war, habe ich mich kurzfristig für den City-Marathon in Frankfurt entschieden. Nach Absprach mit Matthias und anschließender Änderung des Trainingsplanes ermöglichten dann eine 3-wöchige Vorbereitung auf den Marathon. Das Ausdauertraining der vergangenen Monate sollte sich auszahlen. Gut instruiert ging es am 25. Oktober auf die 42,2 km lange Strecke durch die Main Metropole.

 

Gemeinsam mit 21000 Starten – ein so großes Teilnehmerfeld ist nicht unbedingt mein Ding – ging es um 10 Uhr an die Startlinie. Bestes Herbstwetter (windstill, 12 Grad und sonnig) sorgten für eine phänomenale Stimmung an der Strecke. Vielleicht dadurch etwas übermotiviert, ging ich das Rennen entgegen der Vorgaben von Matthias etwas zu schnell an. Die ersten 21,1 km gingen quer durch das Bankenviertel und die Peripherie von Frankfurt. Am Messpunkt des Halbmarathon standen 1:40 Std auf der Uhr. Die Beine und die Laune waren noch sehr gut. Dies sollte sich aber später noch ändern. Nach gut 26 km erreicht man Frankfurt-Höchst – ein alter Stadtteil der durch Arbeitersiedlungen und einen alten Stadtkern geprägt wird. Hier ist ein richtiges Stimmungsnest.

Auf der anschließenden 5 km langen, absolut geraden Mainzer Landstraße meldeten sich dann meine Beine bzw. meine Hüfte. Ich musste etwas das Tempo reduzieren und konnte die folgenden Kilometer nicht mehr unter 5 Minuten absolvieren. Nach gut 35 km läuft man wieder in der Innenstadt und wird zum zweiten Mal durch das Bankenviertel geleitet. Dabei ist man nur wenige Meter von der Frankfurter Festhalle – dem Ziel – entfernt, erreicht es aber noch nicht. Hier stehen sicherlich gut 200.000 Menschen an der Strecke und „erklären“ einem, dass man „noch gut aussieht“. Der Körper sagt eindeutig etwas anderes. Oper, Börse und „Fress Gass“ werden angelaufen bevor es dann Richtung Festhalle geht. Hier ging das Rennen um 10 Uhr los und hier endet es dann auch mit einem einzigartigen Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle. Musik, Scheinwerfer und eine top Moderation begleiten die Läufer über den roten Teppich zur Finish Line.

Wie bei allen Zieleinläufen nimmt man die Stimmung erst war, wenn man die Ziellinie bereits überschritten hat. Nach 3:33:54 Std war das für mich der Fall. Gut 10 Jahre nach dem letzten Einzelmarathon in Düsseldorf konnte ich mich über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Darauf bin ich besonders stolz – so ganz jung bin ich ja nun doch nicht mehr.

 

Ein toller Abschluss einer schönen Saison, die mit einem 6. Platz beim 70.3 in Raleigh/USA begann, darauf folgte ein 4. Platz beim Rothsee Triathlon, ein Abbruch bei der Challenge Roth nach dem Rad, ein 1. Platz beim Frankfurter City Triathlon und dem Saisonhöhepunkt mit der 3. Teilnahme an der 70.3 Weltmeisterschaft in Zell am See (Platz 42). Eine super schöne Saison 2015, mit der ich sehr zufrieden bin.

 

Alle Ergebnisse sind letztendlich eine Teamleistung – die perfekt auf mich abgestimmten Trainingspläne durch Matthias Fritsch vom Professional Endurance Team (PET), die optimale Versorgung im Training und bei den Wettkämpfen durch Caroline Rauscher, NutritionalFinetuning (NFT) und die Radeinstellungen durch Fritz Buchstaller (Radsport Buchstaller) waren Grundlage für diese Leistungen. Hinzu kommen die vielen persönlichen Supporter bei den Rennen und natürlich auch die zahlreichen Helfer bei den Veranstaltungen. Ohne diese könnten wir unseren Sport nicht ausüben.

 

In dieser Saison bin ich das erste Jahr für meine neuen Verein – die Radfreunde Hilpoltstein – gestartet. Für mich etwas ganz besonders schönes, da ich mich ja für die Region als zukünftige Heimat entschieden habe. Jetzt heißt es Off-Season und mal Dinge tuen, die man sonst nicht macht…und dann kann Anfang Dezember die Vorbereitung auf die Saison 2016 los gehen – ich freue mich drauf!

Andreas Bode

 

Andreas Bode beim Zeileinlauf des Frankfurt Marathon 2015 Bild: Marathon-Photo.com

Andreas Bode beim Zeileinlauf des Frankfurt Marathon 2015
Bild: Marathon-Photo.com

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