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Ralf Pultar – Generalprobe beim Indelandtriathlon

Jun
28
2016
Ralf Pultar – Generalprobe beim Indelandtriathlon

Im vergangenen Jahr war er Indelandtriathlon über die Mitteldistanz für Ralf Pultar noch eines der Jahreshighlights, dieses Jahr diente er als Generalprobe für den Ironman Maastricht Ende Juli. Trotz des verregneten Frühjahrs ist Ralf bisher gut durch das Training gekommen und die Trainingsergebnisse waren vielversprechend. Und so ging Ralf auch das Rennen an. Nicht nur ins Ziel kommen war das Ziel, sondern erstmals auch die bisherige Zeit zu verbessern.

Dabei ging Ralf das Ziel vielleicht ein bisschen zu motiviert an, gab beim Schwimmen und Radfahren schon viel Gas, was sich dann erst einmal beim Laufen in Krampfansätzen äußerte. Ralf bekam die Krämpfe aber wieder gut in den Griff und am Ende des Wettkampfes standen 34min weniger auf der Uhr, als im Vorjahr.

Somit war die Generalprobe sehr gut geglückt und der Ironman in Maastricht kann kommen.

 

Hier Ralf’s Eindrücke zu seinem Wettkampf:

Ich weiß gar nicht wo ich mit dem Bericht beginnen soll. Fange ich direkt beim Start an oder nehme ich mir Zeit um zu berichten warum so ein aus meiner Sicht her positives Ergebnis heraus kam.

 

Matthias trainiert mich jetzt seit Dezember 2014 und da war für mich mein Ziel einen Ironman im Jahr 2015 zu absolvieren, (da ich im sportlichen Bereich eher ein „Laie“ bin wollte ich mir professionelle Unterstützung holen) das gelang dann auch und es war „echt irre“ . Danach dachte ich, ich habe mein Ziel erreicht, höre wieder auf und gehe aufs Sofa. Das konnte ich aber nicht. Ich habe die positive Veränderung an meinem Körper gespürt. Wenn ich mit anderen Teilnehmern Sport gemacht habe war ich noch fit während die anderen arg zu kämpfen hatten. Das Sofa und alte Verhaltensweisen kamen dadurch für mich nicht mehr in Frage, also habe ich weitergemacht. 🙂

 

Das Jahr darauf also 2015 wollte ich keinen Ironman machen, weil der erste Ironman „wirklich“ Körner gekostet hat, das war eine psychische aber auch besonders physische enorme Belastung. Dennoch war mir klar, beim Zieleinlauf in Köln, dass es nicht der letzte gewesen sein konnte. Als ich innerlich dazu bereit war, dachte ich, dass ich 2016 einen weiteren absolviere, dieser findet Ende Juli in Maastricht statt. Hierzu habe ich mich entschieden beim Indelandtriathlon die Mitteldistanz als „Generalprobe“ anzusehen. Das Wetter im Vorfeld, dabei meine ich die Wochen vorher, waren das absolute Chaos. Unwetter wurde durch Unwetter ersetzt, dadurch war ein „normales“ Training eher stark eingegrenzt und das hat auch bedeutet vier Stunden Rolle. 🙂

 

Die Nacht vor dem Triathlon konnte ich kaum schlafen weil „natürlich“ der Starkregen aktiv gegen meine Fenster klopfte und ich dachte… (ne dazu sage ich jetzt nichts 🙂 ). Der Morgen begann sehr Verhalten, es wunderte mich, kein Regen, sogar die Sonne hat sich gezeigt, dadurch war ich auf einmal innerlich sehr motiviert. Körperlich war ich echt bereit das „Ding zu Rocken“ fühlte mich echt gut, war vorher auch nicht krank und war nur scharf drauf „das Teil zu machen“.

 

Das Schwimmen verlief recht gut, ein Teil dieser positiven Entwicklung beim Schwimmen muss ich meinen Damen vom PTSV verdanken. Wir teilen uns eine Bahn, die schnellste geht nach vorne, gibt das Tempo an und die anderen… das hat sich meiner Meinung nach ausgezahlt. Ich war für meine Verhältnisse recht schnell aus dem Wasser. Die anschließende Radeinheit war ganz okay, am Ende merkte ich aber, dass ich etwas zu schnell unterwegs war, meine Oberschenkel haben mir mitgeteilt, dass ich doch etwas langsamer machen sollte. 🙂

 

Zu Beginn der Laufrunde hatte ich arge Probleme mit meinen Oberschenkel aber Dank Cola…  🙂 und einem schnellen aber intensiven Gebet… Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl gehabt schneller laufen zu können aber ich hatte Angst das Rennen aufgrund der Krämpfe abbrechen zu müssen. Habe mir dabei die „goldene Mitte“ gesucht zwischen dem eigenen Anspruch aber auch es „nicht zu übertreiben“ wollen. Habe bei dem Halbmarathon Jemanden gefunden der mein Tempo gelaufen ist, wir haben gequatscht, Gels und Salztabletten getauscht  🙂 war einfach richtig geil der Moment.

 

Zum Ende hin konnte ich dann das Tempo wieder anziehen. Wir haben uns voneinander verabschiedet und ich konnte die Pace dann bis zum Zieleinlauf beibehalten. Während des kompletten Rennens ging es nicht darum „anzukommen“ sondern erstmalig war ich in der Lage zu sagen „in welcher Zeit“ und genau diese Einstellung und die körperliche Voraussetzungen, dafür hat Matthias gesorgt.

 

An dieser Stelle erstmal einen „fetten Dank“, er weiß was er tut und ich hoffe, dass ich mal mit ihm auf die vergangenen Jahre anstoßen kann, muss auch nicht alkoholfrei sein …  🙂 Einen weiteren Dank möchte ich an meine lieben und wichtigen Freunde aussprechen, die mich wenig sehen und dennoch für mich da sind… Ich liebe euch!!!

Ralf Pultar

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