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Frank Kaldun – Challenge Roth, mein perfekter Wettkampf

Jul
25
2016
Frank Kaldun – Challenge Roth, mein perfekter Wettkampf

 

Mit dem Ziel gestartet, meine bisherige Bestzeit von 11:11h zu verbessern und unter der 11h-Marke zu finishen, ging es am 17.07. an den Start des Challenge Roth. Was dann folgte, war für meine Leistungsklasse (M45 / seit 2010 Triathlet) der perfekte Wettkampf auf der Langdistanz. Alle Disziplinen am unteren Limit, welches ich mir zugetraut habe,  absolviert und mit einer Endzeit von 10:36:54h meine persönliches Bestzeit um sage und schreibe 35 Minuten verbessert. Wahnsinn!

 

Aber von Anfang: Schwimmstart um 07:10 Uhr, sofort eine gute Position im Wasser gefunden und kaum Kontakt mit Gegnern. Bis zur Wende flott unterwegs, auf dem 2000m langen Rückweg hat es sich spürbar anstrengender angefühlt. Die letzte 400m gingen dann wieder sehr gut und nach 1:11:44h stieg ich aus dem Wasser. Das bedeutete, dass ich bereits jetzt 7:30 Min schneller war als bei meiner Bestzeit 2013 und es war der „Push“ für den restlichen Tag.

 

Wechselzeit: 2:49 Min.: schnell wie immer war ich auf dem Rad

 

Radfahren: Zwei konstante Runde im Bereich von 2:50h bescherten mir eine Radzeit von 5:40h (wieder 5 Minuten besser als bei meiner Bestzeit). Die erste Runde lief gut und entspannt, es war windstill und damit perfekt zum Radfahren. Wie immer auf der zweiten Runde frischte der Wind aus westlicher Richtung auf und bließ mir auf dem Rückweg nach Hilpoltstein ins Gesicht. Auch meine gewohnten Rückenschmerzen machten sich auf dem Rad bemerkbar und damit fühlte sich die zweite Runde deutlich härter an als die erste. Außerdem war ich mir unsicher, ob ich das Pacing richtig gewählt hatte, um bei meiner Sahnedisziplin noch einen „raushauen“ zu können.

 

Wechselszeit: 2:00 Min.: sehr schnell stand ich wieder auf beiden Beinen und bin losgerannt

 

Laufen: sofort meinen Rhythmus gefunden und mit einer Pace von 5:05 – 5:10 km/min losgelaufen. Habe mich bei dem Tempo sehr wohl gefühlt. Obwohl ich eigentlich langsamer laufen wollte, habe ich das Tempo beibehalten und war bis KM 30 sehr stabil und konstant unterwegs. Auf dem Rückweg von Eckersmühlen und bis zur Lände Roth wurde es dann bereits hart, die letzten 5 KM Richtung Roth und über den Marktplatz gerieten zur echten Herausforderung mit eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit. Der letzte Kilometer wurde zum Genuss und im Ziel hatte ich eine Laufzeit von 3:40h für den Marathon (Einzelplatz 329 im Laufen) – was für eine wahnsinnig schnelle Zeit.

 

Den Zieleinlauf habe ich genossen wie noch nie und konnte meine Gesamtleistung schier nicht fassen. Endzeit: 10:36:54h – total irre! Als Resumee bleibt festzuhalten, dass mein erstes Jahr unter der Trainingsbegleitung von Matthias Fritsch mich in Dimensionen gebracht hat, die ich selbst nie für möglich gehalten habe.

 

Ich habe bei meinen bisherigen Langdistanz-Starts nach einem Rahmenplan trainiert und war am Anfang skeptisch, ob mir ein professioneller Trainer tatsächlich deutlich mehr bringt. Jetzt kann ich sagen, dass es eine sehr, sehr gute Idee war. Deshalb gilt mein großer Dank dem Matthias, der mir zu jeder Zeit die speziell auf mich abgestimmten Trainings und Intensitäten in meine Plan geschrieben hat und ich damit zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, über- oder unterfordert zu sein. Zusätzlich hatte ich keinerlei Probleme mit Verletzungen und Krankheiten, was sicherlich auch auf den perfekt zugeschnittenen Trainingsplan zurückzuführen ist. Habe mich damit noch nie so wohl in einer Vorbereitung gefühlt wie die letzten 9 Monate.

 

Last but not least möchte ich die Melanie Dietl nicht vergessen, die mir bei meinen beiden Leistungsdiagnostiken die optimalen Werte für mein weiteres Training vorgegeben hat. Alles in allem waren das die Schlüssel zu meinem großen persönlichen Erfolg, den ich immer noch nicht richtig realisiert habe. Danke, Danke, Danke!

Frank Kaldun

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