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Marco Schwab – 10 Stunden-Marke in Roth geknackt

Jul
29
2016
Marco Schwab – 10 Stunden-Marke in Roth geknackt

Kontinuierliches Training wird immer belohnt werden und Marco Schwab hat sich seine Belohnung in diesem Jahr bei der Challenge in Roth abgeholt.

Seit nunmehr 5 Jahren dauert Marcos Langdistanzkarriere an und sie begann auch bei der Challenge in Roth 10:52h standen damals auf der Zieluhr. Ende 2012 begann dann auch unsere Vorbereitung. Zwischenstationen gingen über die Challenge in Vichy, den Ironman Zürich und auch die IM 70.3 WM in Mont Tremblant war ein Highlight.

Dieses Jahr sollte es dann wieder nach Roth gehen und die Zielzeit sollte in diesem Jahr unter 10 Stunden sein. Die Vorbereitung lief sehr gut, die Form stimmte. Natürlich muss dann am Wettkampftag auch immer alles passen und der Wettergott hatte schon mal ein einsehen und lieferte sehr gute Bedingungen.

Bestzeiten werden einem nie geschenkt und man muss am Tag X dazu alles aus sich heraus holen. Marco hat in diesem Jahr alles aus sich herauseholt und am Ende beschenkte er sich selbst in 9:57:52h mit seiner ersten Sub 10 über die Langdistanz.

Herzlichen Glückwunsch Marco, wir sind sehr stolz auf Dich!

 

Hier sein Wettkampfbericht.

10 Stunden war die Marke, welche ich dieses Jahr bei einem Langdistanztriathlon knacken wollte. Das Training war für dieses Ziel ausgelegt worden und das Rennen, an dem ich es versuchen wollte war die Challenge Roth.

 

Den Tipp Roth zu machen, habe ich auch Jan Frodeno gegeben, falls er die Weltbestzeit auf dieser Distanz machen will 😉 Wir beide haben unsere Ziele erreicht. Es war während des Rennens nie eindeutig, dass es klappen wird:

 

Für das Schwimmen brauchte ich 1:04 Uhr und ich war darüber etwas enttäuscht beim Schwimmausstieg. Ich hatte das Gefühl besser geschwommen zu sein. Exakt die gleiche Zeit habe ich hier in Roth sogar bereits vor 5 Jahren geschafft. Auf der Radstrecke habe ich gemerkt, dass die Vorbereitung gut war und dass die Tagesform passte, denn ich hatte fitte Beine. Ich brauchte 5:02 Uhr, was zu meiner Bestzeit auf 180km geworden ist. Ein paar Tempospitzen konnte ich nicht vermeiden und ich wusste, dass die Rechnung dafür später kommen würde.

 

Trotz dieser schnellen Radzeit, konnte ich gut loslaufen. Es ist recht locker gegangen bis Kilometer 17. Ab dieser Stelle waren meine Beine so schwer, dass bereits die Vorstellung, um noch 2 Stunden zu laufen, schmerzhaft war. Zum Glück hatte ich eine super Unterstützung auf der Strecke und konnte immer wieder meine liebe Iris sehen. Sie verpflegte mich ganz fleissig mit Koffeinshots. 13 km vor dem Ziel hat mir Matthias die richtigen Worte gesagt: „Es werden vielleicht deine 13 härtesten Kilometer Laufen sein, aber du schaffst es“. Es war immer noch möglich unter den magischen 10 Stunden zu bleiben, aber ich musste stets fokussiert bleiben. Bis zum Schluss habe ich gezweifelt, ob ich es schaffen werde.

 

Die Erleichterung im Stadion und nach der Ziellinie war enorm. So viele Emotionen waren schwierig zu kontrollieren und ich bin noch lange auf dem Boden gelegen, um den Moment zu geniessen. Die Challenge Roth ist mehr als nur Triathlon oder einfach Sport. Sie ist ein Erlebnis, welches ich stolz bin, bestritten zu haben. Ich bedanke mich bei Iris für viele wunderschöne gemeinsame Trainingseinheiten und die Unterstützung vor Ort. Matthias Fritsch hat eine ganz wichtige Rolle zu diesem Erfolg beigetragen und ich danke ihm ganz herzlich. Vor 5 Jahren hat meine „Langdistanzkarriere“ angefangen, und vor 5 Jahren war es ebenfalls in Roth. In diesen Jahren habe ich mich um etwa eine Stunde verbessert, Schritt für Schritt und das unter der Begleitung von Matthias und PET. 6 Mal war ich in einem Trainingslager auf Fuerteventura, mit immer der selben Freude am Trainieren. Matthias hat mich für die Saison bestens vorbereitet und mir die besten Bedingungen vor Ort geboten. Hi five!

Marco Schwab

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