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Julia Tempelmeier – wie fühlt sich ein Marathon an?

Nov
4
2016
Julia Tempelmeier – wie fühlt sich ein Marathon an?

Am Ende der sehr guten Triathlonsaison mit Sprint- und Kurzdistanzen entstand für Julia Tempelmeier zum Ende der Saison die Idee einmal herauszufinden, wie sich denn ein Marathon anfühlt.

Nachdem Motivation und Form immer noch sehr hoch waren fassten wir den Entschluss zunächst einmal den HM am Brombachsee zu laufen, um zu sehen wie die Strukturen bei ängeren Läifen mitspielen. Mit diesen hatte Julia in der Vergangenheit schon ab und zu ihre Probleme.

Der Seenland-Halbmarathon lief äußerst gut und ohne Probleme und die Entscheidung war gefallen, auch noch die nächsten Wochen für Julias ersten Marathon in Frankfurt in Angriff zu nehmen. Und diesen bestand Julia dann mit Bravour. Die ein oder anderen Problemchen musste sie zwar auf dem Weg ins Ziel meistern, am Ende konnte sie den Marathon aber in sehr guten 3:50:56 in der Frankfurter Messehalle beenden.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Hier schreibt Julia, wie sich der Marathon, dann für sie angefühlt hat:

Mich hat schon länger interessiert wie sich ein Marathon und der Mann mit dem Hammer anfühlen. Wozu also warten? Im August habe ich zusammen mit Matthias entschieden, dass wir einen Versuch starten und das Training für den Frankfurt Marathon angreifen.

 

Das Wetter beim Frankfurt Marathon war super. Herrlicher Sonnenschein, wahnsinnig viele Zuschauer und klasse Stimmung. Die Vorfreude war groß, als der Startschuss viel. Blöderweise habe ich schon beim Loslaufen Seitenstechen bekommen und nach einigen Kilometern hat dann auch noch mein Knie gezwickt. Zugegeben, bei Kilometer 15 hatte ich dann doch einen kurzen Durchhänger, nachdem es bisher etwas holprig lief. Ich wollte unbedingt wissen wie sich ein Marathon anfühlt und zwar bis ins Ziel. Also Schluss mit Jammern und volle Konzentration auf die nächsten 27,2 km.

 

Bei Kilometer 35 gab es wieder einen kurzen Dämpfer. Kurzzeitig hatten sich Blasen an meinen Füßen unangenehm bemerkbar gemacht. Die konnten mich allerdings auch nicht stoppen und weiter ging es. Auf den letzten Kilometern konnte ich das Tempo etwas anziehen und nach 3:50:56 h hatte ich es geschafft.

 

Die anvisierten 3:45:00 h haben zwar nicht ganz geklappt und ein paar Minuten habe ich auf der zweiten Hälfte verloren, aber einen richtigen Einbruch hatte ich nicht. Der Mann mit dem Hammer kam nicht, war aber von Anfang an hinter mir her. Der Tag war zwar nicht perfekt, aber ich freue mich riesig über meinen ersten Marathon.

 

Dankeschön an Matthias für die tolle Vorbereitung und die vielen Tipps.

Julia Tempelmeier

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