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Celia wird 5. beim Legendmarathon in Neuseeland

Tolle Leistung von unserer Celia Kuch in Neuseeland! Mit Coach Susa gab es zwar bzgl. der Teilnahme so kurz nach Roth und vor Ironman Westeraustralia, - dem nächsten Ziel von Celi - eine kleine Diskussion, aber der Zweikampf ging zugunsten der Athletin aus :-)  ..passiert nicht allzu häufig!!

Hier Ihr Bericht vom Wetkampf: Bilder Ben Watson, Photographer, Northshore Times, Auckland (NZL)

Der härteste Marathon Neuseeland’s:  “Arthur-Lydiard-Legend-Marathon” (19. September 2009)
Arthur Lydiard (verstorben in 2004) war einer Neuseeland’s grösster Sport-Legenden. Der “Vater des Joggens” und der Coach von vielen erfolgreichen Olympia-Athleten. Ihm zu Ehren findet seid 2004 jedes Jahr im September der härteste Marathon von Neuseeland statt und zwar auf der original Trainingsstrecke auf welcher Lydiard-Athleten wöchentlich trainierten. 42.2km mit 1500 Hoehenmetern durch die Waitakere Ranges, der Hügelkette West-Auckland’s.
Einige unter den 530 Teilnehmern kannten Arthur Lydiard noch persönlich und werden heute von einem seiner ehemaligen Athleten trainiert. So auch der Gewinner des men’s race (Sam Wreford, 2:23h) und Platz zwei (Debbie Fillery, 3:05h)und drei (Lesley Turner-Hall, 3:08h) bei den Frauen.
Ich hatte mich erst recht kurzfristig, vor ca 5 Wochen, für den Legend Marathon entschieden. Da ich ihn aber schon seid etwa fünf Jahren auf meiner NZL-Race-Wunschliste hatte wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen vor meiner Rückkehr nach Deutschland doch endlich noch teilzunehmen und eventuell ein bisschen Preisgeld fuer Ironman Westernaustralia rauszuschlagen.
Mit 16 Minuten Rückstand hinter der Erstplatzierten, Ady Ngawati, die in 3:04h finishte, kam ich dann mit 3:20h ins Ziel. Es hatte sich also auf jeden Fall gelohnt. Selbst fuer Platz 5 gab es noch etwas Preisgeld sowie ein fabelhaftes und inspirierendes Awards-Dinner. Ich habe jeden Meter des Marathons genossen (die Streckenposten dachten sicher ich wäre auf Drogen…meinem dicken fetten Dauergrinsen nach zu Urteilen) in Gedanken an all die fantastischen Athleten die diese Strecke wöchentlich auf Ihrem Trainings-Plan hatten und immernoch haben.
Da ich meinen letzten richtigen Marathon vor sechs Jahren gelaufen bin war ich mir nicht so sicher ob und wann mich der Hammermann überraschen wuerde. Ich hatte mir vorgenommen mich die ersten 5km extrem zurückzuhalten bis ich an den ersten richtigen Anstieg kam. Locker laufen ging da dann nämlich nicht mehr. Das war eher “Dauer-Krakseln”. Bis Kilometer 33 waren dann aber die schlimmsten und längsten Anstiege überwunden und ich hatte eigentlich dass Gefühl mich gerade erst aufgewärmt zu haben. Da war ich dann ja auch auf der sicheren Seite und konnte endlich meine ersparte Energie nutzen. Mit dem Resultat die letzten zwei Kilometer noch im 4:09min/km Tempo zu laufen. Ich hatte das brennende Bedürfnis so noch ein paar Kilometer “weitersprinten” zu dürfen. Aber – schade – da war’s dann auch schon vorbei. Das naechste mal weiss ich dass ich etwas früher Gas geben darf. Heute, zwei Tage nach dem Marathon sind die Beine schon wieder hergestellt und ich kann sogar die Treppen wieder rauf-und runterjagen. Juchuuh!!! Vielleicht sollte ich den Auckland Marathon (der die Hälfte der Höhenmeter hat) auch noch auf meine Stuff-to-do-before-I-leave-NZL-Liste setzen?! Muss ich mal den Coach fragen…hehe…Ich glaube ich kenne die Antwort aber schon… ;)
Fazit: Falls Ihr mal dieses wunderschöne Land (Neuseeland) einmal als Resieziel waehlen solltet, dann kommt schon im Frühling (September) her und nehmt den “Legend Marathon” mit!!! Definitiv eine abenteuerliche Strecke mit wunderschönen Aussichten und toller Atmosphaere.

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