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Challenge Barcelona - ein lohnenswerter Saisonabschluss

Zum Challenge Barcelona waren drei unserer Athleten angereist: Luke Dragstra, René von Gunten und Roger Christandl. Hier Ihre Wettkampfberichte! Wir sind sehr stolz: Luke konnte ein 4. Rennen über die IM Distanz unter 9h finishen und unsere beiden Schweizer blieben beide unter der 10h Marke! Gerade für Roger, der nach einem sehr schweren Arbeitsunfall generell froh sein kann, wieder zurück im Wettkampfsport zu sein, ein riesen Erfolg!

 

Luke Dragstra:

Ein Pahr tagen Nach den Koeln 226 voelte ich mich ganz gut und uberlegte mich doch noch in Barcelona zu starten. Hatte nicht viel trainiert zeit Challenge Roth aber habe gedacht dass denn 226 war ein sehr guten training einheit und wenn ich regeneriert bin bis Barcelona koente es ganz gut gehen. Nur kurze training einheiten dazwischen und war immer alles prima. Meine zahnartzt empfehlte mich 2 wochen vorher eine OP weil meine wund in mund war wieder offen durch die Nasenhoehlen… KWATCH!! Sag’s nicht an meinen Trainerin Susa aber hat mich nicht so arg gestirrt und koente ich nach Barca machen… (ist jetzt endlich zugenaeht).. Auf jedenfall, bin ganz vorne in den vervolgergruppe (waren 2 leute weg) und ganz locker.. aber hat irgendwie EWIG gedauert bis die wendepunkt… und noch mal zuruck.. aber kein problem mitzuschwimmen.. schnelle wechsel und war unterwegs mit fahrrad.. auch ez.. no probs! Dann nach 110 km war plotzlich alles lehr.. habe mich richtig gut ernahrt und alles aber hat einfach kein kraft mehr. Bin allein die naechste 70km und koente keiner volgen.. wollte einfach ins bett…
Habe viel aktivator geschluckt aber ich war so plat es hat nicht viel gebracht … eine kuempel von mir hat mir mal erzahlt, wenn dur richtig kaput bist dann bringt coffiene auch nichts… so war es.. bin los gelaufen und wollte noch den top10 erreichen.. aber nichts.. bin in zweikampf gewesen am ende mit der genausokaput Joseph Spindler der mich geschlagen hat in Koeln vor 4 wochen und wollte mindesten ihm noch zuruck schlagen.. habe ich geschaft und auch eine zeit von 8:47 (4 mal unter 9 stunde dieses jahr) aber war nur genug fuer 16. platz!! aouch!!
In hinsicht, ist klar das es so gelaufen ist. Fruher koente man noch einen top schaffen mit so eine leistung aber jetzt wird den sport immer dichter besetzt und man musst richtig auf einzelrennen konzentrieren. Vabraousek schaft es irgendwie aber manchmal ist er auch schlecht. Ich bin zufreiden mit meine saison aber, und mache ein kleine pause und konzentrierauf naechtstes jahr. Weniger rennen und mehr druck!!

 

René von Gunten:

Am 4. Oktober startete ich an der Ironman-Challenge in Barcelona. Bei einem wunderschönen Sonnenaufgang starteten wir um 08:00 Uhr auf die Schwimmstrecke im relativ flachen Meer. Da die Starts gestaffelt waren (ca. 200 Athleten) blieb das grosse Gerangel an den Wendebojen aus. Die wellige Radstrecke der Küste entlang verleitete zum Bummeln und geniessen. Genossen habe ich es, den Bummelzug habe ich jedoch verpasst. Ich fühlte mich von Anfang an sehr gut auf dem Rad und konnte ein flottes Tempo fahren (38km/h Schnitt). Beim Laufen hatte ich dann die ersten paar Meter etwas Mühe, konnte mich aber schnell an die neue Bewegung gewöhnen. Dann ging alles ganz gut bis ca. Kilometer 28, da kam wohl auch bei mir der berühmte Hammermann. Der Rücken schmerzte, die Beine waren kraftlos und ich wollte eigentlich gar nicht mehr weiter laufen. Nun begann der mentale Kampf. Bis ca. Kilometer 30 habe ich mir bestimmt 1000-mal gesagt ich schaffe das, ich bin stark und und und..... Dann plötzlich ging es wieder sehr gut und ich konnte mit einer Endzeit von 9:41h im Ziel einlaufen (8. Rang AK M35). Dieser Ironman war für mich ein gelungener Saisonabschluss und eine gute Motivation für nächstes Jahr.

 

Roger Christandl:

Als René und ich am frühen Sonntag Morgen Richtung Wechselzone liefen, war es noch Nacht. Der Mond war noch zu sehen, die Wellen rauschten. Da wussten wir, weshalb der Start der Profis erst um 0730 Uhr angesetzt war, sollte man doch die Bojen während des Schwimmens auch noch sehen. Alles war tip top organisiert an der Challenge. So kamen wir unverzüglich in die Wechselzone, schnell Bike checken, ehe es ins Wechselzelt ging, um unsere Säcke BIKE und RUN zu kontrollieren und noch die letzten Sachen verstauen. Rein in den Neo und das Wechselzelt verlassen, schloss doch die Zone um 0700.

Unser Start war auf 0800 angesetzt. So verblieb noch eine Stunde bis zum GO. Nachdem die Pro's unterwegs waren, wärmten wir uns noch kurz auf und liefen dann Richtung Beach. Die Spannung stieg. 0750 Startschuss für die weissen Badekappen. Noch 10 min. dann sollten wir - die Orangen - an der Reihe sein. Da an der Challenge in Startintervallen gestartet wurde, gingen René und ich mit 214 weiteren Tri-Junkies ins Rennen. Der Startschuss fiel, jetzt gings endlich los. Bis zur ersten Boje war es noch ein kleines 'Gemetzel', was sich jedoch auf der 1450 m langen Geraden auflöste... Das Schwimmen lief mir sehr gut, ich brauchte nicht allzu viele Kräfte und stieg entspannt nach 3.8 km aus dem Mittelmeer. Weiter gings Richtung Wechselzelt. Neo weg, Bikesack auf, Helm und Brille auf und raus in die Wechselzone, wo mein geliebtes P2 sehnsüchtig wartete.

Jetzt ging es auf den 180km Ride. Die Strecke war mehrheitlich flach mit ca. 850 hm. Ich konnte während der ganzen Zeit meinen Rhytmus durchziehen, hatte keine einzige Schwäche, auch nach 140 km nicht, als ich diejenigen wieder einsammelte und stehen liess, die mich mal überholt hatten. Optimistisch stieg ich in die Laufschuhe.

Würde es wohl reichen, mit nur 2 Monaten Vorbereitung? Scheiss egal, raus in die Hitze und beweg deine Beine, kannst ja froh sein, dass du noch darfst (so mein Motto)!!! Die ersten 3 Laufrunden liefen sehr gut in der Pace von einer 3:30 er Marathonzeit. Doch die 4 Runde hatte es in sich. Von Krämpfen geplagt im linken Beinbiceps ging nicht mehr viel. 2 mal noch aufs Klo rettete ich mich knapp unter 10 Stunden ins Ziel, trotz dieser Hitze. Der letzte Kilometer war sehr emotional für mich. Es kamen einige Bilder hoch seit dem 6. April 09. Zum Glück hatte ich eine Brille an, damit die feuchten Augen nicht zum Vorschein kamen :-). Hätte mir die 9:59 jemand vor der Challenge angeboten, ich hätte unterschrieben.

Ich bin mächtig stolz auf mich, nach dem schweren Unfall schon wieder gefinisht zu haben und das noch in persönlicher Bestleistung. Ich bin jetzt ein sub 10er!! Ohhh Yeah..... Würde sagen, wir greifen das nächste Mal die sub 9:30ig an :-) (Ziele muss man haben im Leben oder? :-) )

Ein ganz spezieller Dank an meinen Bruder, der für mein leibliches Wohl besorgt war. TKS!!

Jetzt mach ich erst mal 3 Wochen Siesta!! Olé!!! .

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