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Dagmar Matthes gewinnt Regensburger Kurztriathlon

Nach langer Verletzungspause sind Susa und Daggi wieder ins strukturierte Training eingestiegen! Mit Erfolg wie hier zu lesen ist!

Bericht von Dagmer Matthes: 1. Platz beim Kurzdistanz-Triathlon in Regensburg

Etwas unausgeschlafen war ich schon noch, gestern beim Start zum Triathlon in Regensburg; am Abend vorher waren wir auf einer Hochzeitsfeier.....

Aber sobald der Startschuss fiel, war jegliche Müdigkeit wie weggeblasen und ich konzentrierte mich voll auf das Rennen. Als Favoritin war ich angekündigt, leider hatte Wenke Kujala kurzfristig absagen müssen, aber man weiß ja nie, wer einem da einen Strich durch die Rechnung machen kann!



Das Schwimmen lief endlich mal wieder richtig gut, da war ich doch etwas erstaunt, dass ich "nur" als zweite aus dem Wasser kam. Also musste ich auf dem Rad gleich richtig Druck machen um meine Konkurrentin möglichst schnell einzuholen. Und das funktionierte zum Glück auch  - schon nach knapp 4 km konnte ich mich an die Spitze setzen. Die ( nicht ganz ) 40km lange Radstrecke ist vor allem im ersten Teil ganz schön hügelig; gleich nach dem Schwimmen muss man eine 15%- Steigung hinauf, da geht der Puls ganz schön hoch!

Aber ich fühlte mich super auf dem Rad und so versuchte ich natürlich, einen möglichst großen Vorsprung herauszufahren.
(Und außerdem wollte ich das familieninterne Duell mit meinem Mann um die schnellere Radzeit endlich mal wieder gewinnen!)

Nach dem Radfahren kam dann meine Problem-Disziplin in diesem Jahr: das Laufen. Leider hatte in den letzten Tagen mein Knie wieder etwas gezwickt, so dass ich schon ein bisschen skeptisch war vor der letzten Disziplin.
4 Runden a 2,5 km mussten absolviert werden, sehr zuschauerfreundlich, immer wieder an der Wechselzone bzw. dem Zielbereich vorbei.
Anfangs noch recht zäh, hab ich dann doch einen ganz guten Rhythmus gefunden, war aber auch sehr froh als ich hörte, dass mein Vorsprung so ungefähr bei 5 min lag. Trotzdem wollte ich nicht unbedingt trödeln und versuchte das Tempo einigermaßen hoch zu halten. Und das fiel mir ganz schön schwer!  Irgendwie rächte sich jetzt wohl das schnelle Radfahren.
Da meine Konkurrentinnen aber nicht näher gekommen sind, konnte ich die letzte Runde dann etwas lockerer laufen und den Zieleinlauf richtig genießen.

Es hat wieder riesigen Spaß gemacht in Regensburg dabei zu sein,  und mit einem Sieg heimfahren zu können ist natürlich noch schöner!

Nun muss ich meine lädierten Knochen erstmal ein bisschen pflegen, gut regenerieren, und dann in den nächsten Wochen noch ein paar längere Trainingseinheiten einplanen. Und am ersten September-Wochenende freue ich mich dann auf den Saisonabschluss - die Mitteldistanz in Gerardmer / Frankreich

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