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Fabian Conrad wird Weltmeister beim IM 70.3 in Clearwater

Bei seiner ersten Mitteldistanz dem IM 70.3 in St. Pölten in diesem Frühjahr lief es noch nicht richtig rund. Ein zu hohes Anfangstempo und Magenprobleme verhinderten ein ausgezeichnetes Ergebnis. Dennoch konnte sich Fabian Conrad noch als 4. in seiner Altersklasse für die Weltmeisterschaften in Florida qualifizieren. Bei seinem zweiten Saisonhöhepunkt in Clearwater war Fabian Conrad nun in Höchstform und teilte sich das Rennen auch vernünftig ein.

Das Wasser verließ Fabi nach 27:06min als 115ter. Auf der flachen Radstrecke arbeitete er sich mit einem 42er Schnitt auf den 42ten Platz nach vorne. Das Laufen seine Spezialdisziplin konnte er noch in St. Pölten nicht wirklich umsetzen. Diesmal teilte er sich das Rennen optimal ein und liefen einen Halbmarathon in 1:19:44h. Damit finishte er nach 3:58:59h nicht nur auf Gesamtrang 20, sondern erkämpfte sich als bester Deutscher Teilnehmer auch den Weltmeistertitel in seiner Altersklasse TM 18-24.

Hier seine Erfahrungen der Saison:

Mit diesem Abschluss der Saison hätte ich nicht gerechnet, daher ist das Ergebnis in Florida für mich umso schöner! Nachdem ich am Anfang der Saison schon sehr gut in Form war rechnete ich mir vor allem bei meiner ersten Mitteldistanz in St. Pölten etwas aus. Dort wollte ich mal zeigen was ich drauf hab. Leider ist mir das dort aufgrund meiner Unerfahrenheit auf dieser längeren Distanz aber nicht gelungen! Beim Radfahren war ich nach 60km schon platt und musste Radfahrer die ich vorher überholt hatte wieder vorbeilassen. Den abschließenden Halbmarathon lief ich dann natürlich auch unter meinen Möglichkeiten, weil meine Beide und mein Magen einfach nicht mehr wollten! Zum Glück hat es ja dann gerade noch für die Quali gereicht! Nach einer kleinen Trainingspause in Juni wollten wir mich dann auf meinen Höhepunkt im Nov. vorbereiten. Das lief anfangs aber aufgrund von Krankheit nicht wie gewünscht. In Köln, bei meiner zweiten Mitteldistanz, teilte ich mir das Rennen zwar gut ein, aber der Infekt lies dort keine sehr gute Leistung zu. Nachdem die letzten sechs Wochen Training vor Clearwater dann aber gut liefen, war ich wieder etwas optimistischer für den Wettkampf. Ich wusste aber nicht so richtig wo ich mit meiner Form stehe und mein letzter Test war auch nicht gerade super. Am Wettkampftag lief dann aber endlich mal alles wie am Schnürchen, nach dem Radfahren fühlte ich mich das erste Mal richtig gut und konnte gleich ein hohes Anfangstempo loslaufen. Als ich nach der hälfte der Laufstrecke auf die Uhr schaute und 39min sah, dachte ich mir, dass das diesmal eine richtig gut Zeit werden kann. Im Ziel war ich dann über meine Gesamtzeit von 3:58:59 selbst überrascht und hab mich natürlich sehr gefreut! Der WM-Titel war dann die Krönung, damit hätte ich nie gerechnet! Jetzt ruh ich mich erstmal ein paar Wochen aus, bevor ich die neue Trainingssaison in Angriff nehme. Ich möchte mich bei Matthias und dem Professional Endurance Team für die super Unterstützung ganz herzlich bedanken!

Nachricht vom 10.11.2007

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