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Saisonrückblick Teil 3 - Felix Weiß

Mittlerweile befinden wir uns mitten im Dezember - Matsch und Schnee bestimmen den Tagesablauf und das lustige Keksebacken hat begonnen - um das Gefühl für den Triathlon nicht ganz zu verlieren geht es heute mit dem 3 Teil unseres Jahresrückblicks weiter.

Wir haben viele tolle Rennen und Trainingseinheiten, aber auch persönliche Momente mit all unseren Athleten geteilt und freuen uns über die vielen Berichte.

Teil 3 dieser Serie ist mit einem der jüngsten und ganz großen Hoffnungen im Team - Felix Weiß!

 

''Meine Saison neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende zu, und somit möchte ich dir einen kurzen Überblick über meine Rennen geben.
Begonnen hat die Wettkampfsaison beim Triathlon in Buschhütten. Über die Sprintdistanz konnte ich mich hier gut behaupten und fuhr nicht nur den Altersklassensieg, sondern sogar den Gesamtsieg ein.
Danach ging es nach Weiden zur bayerischen Meisterschaft, hier konnte ich mir, obwohl ich 100m zu viel im Becken war den Titel sichern.
In Halle begann es dann mit dem ersten Rennen des „Asics Triathlon Jugendcup“ (oder auch „Deutschlandcup“). Nach der ersten von zwei Laufrunde noch auf Platz 3 liegend konnte ich meine gute Position nicht halten und finishte auf Platz 9.. Das zweite Rennen fand in München entlang der Ruderregattastrecke statt. Nach einem hervorragenden Schwimmen konnte ich mich mit 3 weiteren Athleten vom Feld absetzen und das Hauptfeld um gut eine Minute distanzieren. Doch schon gegen Ende der Radstrecke hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen, ich biss mich noch durch die 5km Laufstrecke und konnte so die Top15 Platzierung noch retten. Nachdem die Serie nun eine fünf Wöchige Pause einlegte, gab ich mein Debüt auf der olympischen Distanz, zuerst in Gütersloh beim Eliterennen der 2.Bundesliga Nord, hier starte ich für das EJOT Team TV Buschhütten, und dann beim heimischen Rothseetriathlon. Nachdem ich auch beim Rothseetriathlon wieder unter Krämpfen zu leiden hatte, ließ ich mich einmal gesundheitlich durchchecken. Fazit: heftiger Mineralmangel sowie Vitamin B. Über diverse Präparate versuchte ich den Mangel wieder in den Griff zu bekommen, was aber durch den begrenzten Zeitraum nur schwer möglich war. Dennoch gelang mir in Braunschweig wieder ein Wettkampf ohne größere Probleme und ich kam mit dem 8. Platz wieder in die guten Top 10.
In Merzig hieß es jetzt noch einmal alles geben, doch schon beim Radfahren rückten die Top5 in weite Ferne, taktische Ausbremsmanöver in meiner Radgruppe machten das Einholen der vier Führenden unmöglich. Beim abschließenden Lauf, reichten mir meine 16:48min leider nur auf Platz 15, wobei man die Leistungsdichte bedenken muss. 20sec schneller hätten allein schon 7 Plätze besser bedeutet.
Bin dann noch beim Regensburg Triathlon an den Start gegangen, aufgrund des Hochwassers, war leider die Donau gesperrt und die Schwimmstrecke wurde durch einen 3,5km langen Lauf ersetzt. Ich finishte als zweiter, doch waren aus der 2. Startgruppe noch 2 Athleten schneller, so dass für mich nur die Holzmedallie blieb. Auf der olympischen Distanz bin ich halt doch noch der ganz kleine, doch für meine 18. Jahre, war meine Zeit mit 01:46:13 Std gar nicht schlecht, was man auch am Abstand zum Zweitplatzierten (6min 20sec) der TM18 sieht.
Zum Ende meiner Saison war ich noch mit dem EJOT Team Buschhütten in Krefeld, beim Teamsprint in der 2. Bundesliga Nord. Mit einem hervorragenden 2. Platz haben wir uns sogar den Vizemeister der 2. Bun1desliga sichern können.
Und mein Finale gab‘s dann mit dem Start beim Alpentriathlon am Schliersee, aufgrund der Kälte lief das Rennen aber auch nicht ganz nach meinen Erwartungen. Platz 29. In der U23 und Platz 70 gesamt.

Euer Felix''

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