Denn Roth ist immer eine Reise Wert
...der Titel ist nur eine Erkenntnis, die unsere Gabi dieses Jahr bei der Challenge Roth gemacht hat! Hier ihr Bericht von einem Rennen mit einer wahnsinns Stimmung, die den abendlichen Regen vergessen gemacht hat!
Challenge Roth 2011
Es war wieder eine TOP-Veranstaltung! Andere Organisatoren tun sich schwer, ein Rennen mit solch einer Atmosphäre und Stimmung auf die Beine zu stellen. Nicht so die Challenge-Veranstaltungen. Ob hier, im Kraichgau oder in Copenhagen, es ist jedes Mal ein Erlebnis. Für mich war es die achte Teilnahme in Roth, dem Mekka des Triathlons. Dreimal Staffel, dreimal Einzel, letztes Jahr nochmals Staffel und 2011 wieder Einzel. Wettermäßig war in dieser Zeit auch alles dabei. Ob Regen und Kälte wie 2008 oder drückende Schwüle und Hitze. Dieses Jahr waren die Voraussetzungen vom Wetter her fast perfekt. Die angesagte Windstille hat zwar nicht die zwei Radrunden angehalten, aber der Gegenwind nach Greding herunter wurde durch Schiebewind zurück wieder kompensiert. Das Einzige, was man auf der Radstrecke bemängeln könnte, ist ein zeitweise hohes „Radaufkommen“. Hier wurde man etwas gefordert, Windschatten zu vermeiden.
Die Laufstrecke in dieser Form war für mich dieses Jahr neu. Und ich bin mir nicht sicher, ob nicht die frühere Streckenführung - weiter zum zweiten Wendepunkt zu laufen – die bessere war. Zugegeben, zuschauerfreundlicher ist die neue Variante mit dem Schlenker durch Roth. Aber für den Athleten heißt das: Er hat schon fast das Ziel erreicht und muss sich dann wieder davon entfernen. Nach so vielen Kilometern werden die Beine doch sehr schwer. Da heißt es dann noch einmal auf die Zähne beißen. Aber im Zieleinlauf, beim Toben der Zuschauer, sind alle Strapazen vergessen und man ist nur noch glücklich. Die unbeschreiblich reichhaltige Zielversorgung trägt dann noch zum leiblichen Wohlbefinden bei.
Ich hatte Glück und kam noch vor dem schweren Unwetter am Ende des Nachmittags ins Ziel. Für alle, die noch auf der Strecke waren, war es sicherlich furchtbar. Und zusätzlich mussten sie sich auch noch weniger Zuschauern zufrieden geben. Aber als die sintflutartigen Regenfälle einmal vorbei waren, füllte sich die Zielarena wie zuvor und erreichte eine „Bomben“ -Stimmung, die bis spät in den Abend andauerte.
Mein Fazit:
Erstens: Roth ist immer eine Reise wert.
Zweitens: Bei einer Trainerin wie Susa, die einen immer zum richtigen Zeitpunkt fit macht, ist man mit seiner Leistung voll zufrieden.
Drittens: Nächstes Jahr, selbe Zeit, selber Ort - nur dann wieder als Staffel!
Gabi Célette
Triathlonfreunde Saarlouis
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