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Aloha Hawaii - Matthias Road to Kona

Road 2Kona

„Du kannst das auch zwei mal“

Das waren Susa´s Worte auf meine Frage: Macht es Sinn 4 Wochen nach der Challengen in Rot noch beim Ironman in Regensburg zu starten ? die ich ihr gleich  nach meiner, wegen Magenprobleme missglückten Hawaii Quali beim Ironman in  Cozumel gestellt habe.

 

Nicht lange überlegen, anmelden und starten.

Nachdem  meine letzten zwei Ironman Rennen nicht so Optimal gelaufen waren, wollte ich es in Roth mal wieder wissen. Alles oder nichts war meine Devise.

Das Schwimmen im Kanal war sehr entspannt und stressfrei. 1:04 waren es am Ende, für mich eine sehr gute Zeit.

Beim Radfahren war meine Stimmung so gut wie die der Triathlon verrückten Zuschauer. Mit guten Beinen bei  schönstem  Wetter sind die 180 km durch Franken eine wahre Freude. Pünktlich zum Laufen klettert das Thermometer dann doch in Richtung 30°. Die ersten km fallen mir deutlich schwerer als ich gedacht habe. So mancher Athlet zieht an mir vorbei. Mit jedem schritt wird mein „Laufgefühl“ immer besser. Auch mein Magen, der mir beim Laufen immer Probleme gemacht hat meldet sich nicht. Jetzt bin ich auf der Überholspur und laufe an dem einen oder anderen bekannten Gesicht vorbei.   

Nach 9h 13 min ist alles vorbei. Total  ausgepowert aber happy . 

 

Nie war der Spruch „nach dem Rennen, ist vor dem Rennen“ so wahr wie in diesem Jahr.

Nur vier Wochen Zeit bis zum Ironman in Regensburg. Dieses Jahr wollte ich es noch einmal wissen. Hawaii !!! Da wollte ich hin. Das es kein Spaziergang werden würde war mir klar. Gespannt wartete ich auf meinen neuen Trainingsplan. Nach einer Woche gepflegtem nix tun hatte ich mich Körperlich schon wieder gut erholt. Und da war er der neue Plan. Ein erster Blick und ich dachte so schlimm ist das nicht. Am 08.August stand: „ Race Day! Du kannst das auch zweimal“. Was ich in diesem Moment noch nicht wusste,  war das diese Worte meine ständigen Begleiter im Training wurden. Mein Körper hatte sich schon wieder gut erholt,  aber mein Kopf  wollte nicht so richtig wahr haben, dass das Training  noch weiter geht. Immer wenn ich Zweifel hatte  und ich mich fragte „schaffst du das“ Habe ich mir Susas Worte in den Sinn gerufen „ Du kannst das auch zweimal 

Dank meines abwechselungsreichen und wie immer Optimal auf mich  abgestimmten Trainingsplans verflog die Zeit bis zum 8. August wie im Flug.

 

Race Day !!! Ironman Regensburg

Irgendwie aufgeregt,  aber doch sehr entspannt  so empfand ich die letzten Tage vor dem Start. Ich wusste dass ich optimal auf diese Rennen vorbereitet bin,  aber ein Ironman ist eben ein Ironman.

Nur mit Mühe finden alle Starter einen Platz in der Startzone am Strand des Guggenberger See. Und Los, die ersten Meter kämpfe ich ums überleben. Endlich schaffe ich mir etwas Platz und kann meinen gewohnten Rhythmus schwimmen. An den vielen Wendebojen gibt es immer wieder etwas Gedränge. Ohne größere Blessuren erreiche ich nach 1h und 5 min die Wechselzone. Auf dem Rad lasse ich es locker angehen, auf keinen Fall überziehen, und auf den nassen Straßen nicht zu viel riskieren sage ich mir immer wieder. Trotz Regen und Wind macht mir das Radfahren richtig Laune. Nach  4h 58 min bei Dauerregen auf dem Rad sage ich mir auf dem Weg zur Wechselzone zwei:  „ Schwimmen und Radfahren kannst du zweimal  Jetzt nur noch laufen“. Die ersten Meter der Laufstrecke durch die Altstadt von Regensburg sind der Hammer hier tobt der Bär. Ich fühle mich gut und renne was das Zeug hält. 16. in der Ak jetzt heißt es alles oder nichts sonst wird das nix mit der Quali. Nach 2 von 4 aufrunden bin ich bereits auf Platz 9.  In der 3 Runde muss ich dem hohen Tempo etwas Tribut zollen. Du kannst das auch zweimal sage ich mir immer wieder, nicht stehenbleiben, weiterlaufen. Zu beginn der 4. und letzten Runde bin ich immer noch auf Platz 9. Das reicht für Kona sage ich mir. Jetzt nur nicht locker lassen. Abgerechnet wird aber erst zum Schluss, den wie ich aus eigener Erfahrung weiß können  10km noch  verdammt lang werden.

Bestzeiten tun Weh, und denk daran dafür machst du das. Susa hat mal wieder meinen Nerv getroffen, und ich hab daran gedacht. Auf jedem der letzten 10km.

Eine Bestzeit ist es nicht geworden, sollte es ja auch nicht. Aber mein Ziel die Qulie für Hawaii habe ich geschafft, und das 4 Wochen nach der Challenge in Roth.

 

Maholo  Susa du bist die Beste.  

 

Und am Wochenende heißt es : Aloha  Race Day  J   

 

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