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Ironman Frankfurt: Viele Bestzeiten und eine Europameisterin

Am vergangenen Wochenende fanden die Ironman Europameisterschaften in Frankfurt statt. Dabei auch einige Athleten, die von uns betreut werden. Geschwommen wurden 3,8km in zwei Wellen im Langener Waldsee. Zunächst die Profis mit 200 auserwählten Agegroup Männern um 6.45Uhr. Ab 7 Uhr dann die restlichen 2000 Starter. Die 180km Rad mussten in 2 Runden in und um Frankfurt herum abgefahren werden, bevor es auf den abschließenden Marathon über 4 Runden entlang des Mainufers ging. Das Ziel lag vor dem Frankfurter Römer.

Bei den Frauen waren Angela Kühnlein in der TW 18 und Birgit Kohn in der TW45 am Start.
Angela bestritt Ihre 2te Langdistanz, nachdem Ironman Zürich im Vorjahr. Nach 55:37min verließ Sie, "das Schlimmste Schwimme das ich je erlebt habe", das Wasser. Auf dem Rad liefen die ersten 140km super, dann verlor sie bei starkem Gegenwind etwas die Kraft. Den Marathon bewältigte Sie in 3:41h. Nach 10:03h bog sie vom Mainufer in Richtung Ziel und konnte sich am Römer als 17te Frau und Europameisterin in der TW18 feiern lassen. Das nächste Ziel ist jetzt der Ironman Hawaii am 11. Oktober, für den sie sich mit Ihrem Ergebnis qualifiziert hat.

Birgit Kohn ist auf der Langdistanz schon ein Routinier. Dennoch bleibt ein Start  immer wieder eine Herausforderung die nicht berechenbar ist. Birgit benötigte für die Schwimmstrecke 59:35min. Für die 180km benötigte sie 6:22h bevor sie Ihr Rad in die zweite Wechselzone schieben durfte um die Laufschuhe zu schnüren. Die 4 Laufrunden absolvierte sie sehr konstant laufen in 4:35h. Am Ende blieb die Uhr für sie bei 12:05h stehen, was für sie Platz 9 in der TW45 bedeutete.

In der Männerkonkurrenz hatten wir mehrere Eisen im Feuer, die teilweise sehr eng beieinander lagen. Stefan Klapp erreichte den Römer nach 9:45h. Nach 55:48min für das Schwimmen, 5:08:35h für den Radpart und 3.35h für den Marathon hatte er sich somit im Vergleich zum Vorjahr um ganze 30min verbessert.

Ihm dicht auf den Versen war Heiko Michaelis, der ein Jahr nach dem Ironman Zürich in diesem Jahr sein Glück in Frankfurt finden wollte. Heiko schwamm ziemlich genau 1h, radelte 5:14h und lief den Marathon trotz einiger Darmprobleme in 3:27h. Für Heiko blieb die Uhr bei 9:47h stehen.

Ebenfalls dicht dahinter Ralf Beranek. Ralf startete schon 5 Wochen zuvor beim Ironman Lanzarote und konnte dort einen hervorragenden 13ten Platz in seiner Altersklasse in 10:32h belegen. Leider verlor er auf der Kanareninsel einen schon sicher geglaubten Hawaiiplatz wegen einiger Unwägbarkeiten. In Frankfurt wollte er sein Glück noch einmal probieren. Die Erholungszeit war zwar kurz, dennoch schlug sich Ralf beachtlich. Den Waldsee verließ er nach 57min, die kupierte Radstrecke bewältigte er in 5:08h. Für die 42,2km benötigte er dann noch 3.41h und überquerte den Zielstrich nach 9:53h. Leider reichte das in der stark besetzten TM40 wieder nicht für die Quali.

Für Jürgen Klotz war sein Tagwerk nach 10:04h beendet. Das Schwimmen mit kurzem Landgang in der Mitte beendete Jürgen nach 1h:10min. Danach schaltet er den Turbo ein und überholte viele, die vor ihm aufs Rad wechselten. Nach 5:15h stellte er sein Rad ab und sprang in die Laufschuhe. 4 Runden à 10,5km standen auf dem Programm + 200m zum Römer. 3:30h benötigte er für diese Strecke und finishte glücklich vor dem Frankfurter Rathaus.

Für Michael Hackner lief es nicht ganz so rund. 9:54h aus dem Vorjahr wollte er unterbieten. Ein leichter Infekt die Tage zuvor scheint sein Vorhaben durchkreuzt zu haben. Nach dem Schwimmen lag er mit 55min noch 4min vor seiner letztjährigen Zeit, aber schon nach einer Radrunde merkte er, dass es wohl doch nicht so richtig lief. Leich demotiviert beendete er das Radfahren nach 5:10h. Für den Marathon benötigte er dann 3:55h. Dies reichte dennoch für eine Endzeit von 10:07h.

Für Holger Feldmann war es die erste Langdistanz. Und dabei schlug er sich sehr gut. 1:01h benötigte er für den Schwimmauftakt. Auf dem Rad verbrachte er 5:25h und den abschließenden Marathon rannte er in 3.43h. Dies bedeutete eine Endzeit von 10:16h, die er in Zukunft bestimmt noch unterbieten wird.

Thomas Koch startete trotz vorangehender Krankheit und realisierte dennoch seine Bestzeit bei seiner fünften Langdistanz. Den Neoprenanzug trug er 1:25h. Am Rad saß er 5:35h und für den Lauf benötigte er 4:02h. Das ergibt eine Endzeit von 11.17:53h.

Frank Biesold startete bereits zum zweiten Mal in Frankfurt. Das Ziel für den Unternehmer ist in erster Linie Spass am Wettkampf und gut durchzukommen. Viele Geschäftsreisen ins Ausland verhindern oft ein regelmäßiges Training. Dennoch konnte sich Frank im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern. Festen Boden erreichte er wieder nach 1:09h. Auf dem Rad benötigte er 6:06h. Die Laufstrecke legte er in 4:13h zurück. Damit war er nach 11:41h im Ziel am Römer angekommen und das nahezu 5min schneller als im Vorjahr.

Für die Erfahrungsberichte klickt auf die Namen der Athleten. 

Nachricht vom 08.07.2008

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