Ironman Klagenfurt - Licht und Schatten
Während Sonja in Klagenfurt das Rennen Ihres Lebens hinlegte, mussten einige PETler tief in sich gehen, um das Ziel zu erreichen. Einige aber schafften es aber auch in sehr respektablen Zeiten bei diesem Hitzerennen!
Marina Knorr konnte Ihre Leistung vom Vorjahr in 10:09h und dem 4. Platz in der AK nahezu wiederholen, Ihr Lebensgefährte Christian Zimmer war Ihr mit 10:08h zwar eine Nasenlänge vorraus - nicht ganz glücklich aber, da er sein Potential auf Grund heftiger Magenprobleme nicht ausschöpfen konnte.
Fast gleichzeitig mit Marina überquerte Walter Pickel, ebenfalls in 10:09 die Ziellinie. Trotz diverser zweimaligem Verlust der Radflasche und einem Bienenstich in der Lippe bedeutete das eine neue Bestzeit. Wir ziehen unseren Hut, wie tapfer sich Walter trotz der Schmerzen durchgebissen hat!!!
Tolles Finish auch für Michael Staedtke! Er finishte in 11:09h, beabsichtigte jedoch möglichst in die Nähe von 10h zu kommen, wenn möglich sogar darunter. Obwohl Klagenfurt als sehr schnelle Strecke bekannt ist, hat es die Radstrecke mit Ihren 1600 Höhenmetern doch ganz schön in sich. Dazu kam ein schwülheißer Tag mit 30 Grad Höchsttemperaturen. Nicht die besten Voraussetzungen für die Jagd nach Rekorden. Am Rad etwas zu viel Gas kann sich hier beim Marathon sehr schnell rächen.
Die nächste PETlerin und gleichzeitig Active Woman (sie hat das Training beim Gewinnspiel der Frauenzeitschrift Active Woman gewonnen) war überrschenderweise Katharina Kirmaier! Trotzdem sie beim Amberger Citytriathlon Ihre Zehe gebrochen hatte und Ihr Laufpensum stark reduzieren musste, finishte sie grandios bei Ihrer ersten Langdistanz in 11:18h !!
Dieter Hammer kam mit den Bedingungen auch gut zurecht. Bis auf eine kleine Schwächephase zu Beginn des Marathons kam er gut über die Runden und überquerte den Zielstrich nach 11:20h.
Michael Hierl reiste ebenfalls mit hohen Zielen nach Klagenfurt an. Nach sehr ordentlicher Schwimmzeit und noch besserer Radzeit von 4:55h, warf ihn jedoch ein mentales Tief bei etwa 10km beim Marathon so aus der Bahn, dass er resigniert das Rennen verließ.
Als letzter der PETler kam Matthias selbst ins Ziel. Zwar angemeldet, aber auf Grund mangelnden Trainings, wollte er sich noch am Freitag vor dem Rennen wieder abmelden und einfach Freundin Doris bei Ihrem Wettkampf unterstützen. Nachdem die Abmeldung von offizieller Seite nicht akzeptiert wurde, ließ er sich sein Starterpaket kurzerhand ausgeben und startete dann doch. Wohlwissend, dass es ein langer Tag für Ihn werden würde. Mit nur 300 Laufkilometern in den Beinen wurde der Marathon zum "Spaziergang". Dennoch beendete er sein Tagwerk nach 12:20h im Zielstadion in Klagenfurt erfolgreich.
Doris benötigte nur 10:54h und belegte damit den hervorragenden 6. Platz in der AK TW30.
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