Jens Richter beim Ironman Canada Fünfter in der Altersklasse
Erst seit kurzer Zeit, gehört Jens zu Susa´s "Schäfchen", doch die Arbeit mit talentierten Athleten fällt ja meistens nicht so schwer :-) Mindestens eine Langdistanz pro Jahr zu finishen, ist das erklärte Ziel von triathlon-Chefredakteur Jens Richter. Dafür sucht sich der ehemalige Leistungssportler (Ironman-Bestzeit 8:47 Stunden) heute gern Rennen mit besonderem landschaftlichen und athmosphärischem Erlebniswert aus: Zwei Mal finishte er bereits beim Norseman in Südnorwegen, im vergangenen Jahr beim Ironman auf Lanzarote. Am 31. August wurde der 47-Jährige, der nach der arbeitsreichen Phase um die großen europäischen Langstreckenrennen ab Mitte Juli unter der Anleitung von Susanne Buckenlei trainiert hatte, im kanadischen Penticton Fünfter seiner Altersklasse. Auf den damit erreichten Hawaii-Slot musste Jens allerdings wie schon vor einem Jahr verzichten, denn in Kona haben die Produktion der jährlichen Special-Ausgabe des triathlon-Magazins und die täglichen Dreharbeiten für das Internetfernsehen triathlonTV absoluten Vorrang.
"Ich bin total begeistert von dem schönen Rennen und der tollen Stimmung an der Strecke - und ich bin sehr zufrieden mit dem erreichten Ergebnis", mailte Jens nach dem Rennen. "Trotz der nur gut fünfwöchigen Vorbereitung hat meine Form auf den Tag gepasst, vor allem das Radfahren auf dem neuen Planet X Stealth Pro Carbon hat riesigen Spaß gemacht! Leider konnte ich meinen zweiten Altersklassen-Platz auf der Marathonstrecke nicht verteidigen und musste sogar für Platz fünf auf der letzten Meile zur Finishline noch richtig sprinten! Ich hatte nämlich schon nach fünf Laufkilometern Magenprobleme bekommen und musste mich statt von Gels und Cola von der an den meisten Aid-Stations gereichten gereichten lauwarmen Hühnersuppe ernähren. Auf einer so anspruchsvollen Strecke mit vielen Steigungen und Gegenwind eine ziemliche Quälerei."
"In den kommenden Wochen, wenn die Hawaiiberichterstattung und die Jahresplanung 2010 in der Redaktion abgeschlossen sind, werde ich mir über mein nächstes Ziel Gedanken machen. Die Challenge in Wanaka, die Premiere in Kopenhagen, aber (bitte nicht erschrecken!) auch eine dritte Teilnahme beim Norseman reizen mich derzeit ganz besonders."
Das würde auch Susa sehr freuen, denn dann würden sie wieder zusammen nach Norwegen gehen! Wer weiß, vielleicht findet sie in ihm sogar noch jemand, den sie für Ihr Skandinavisches Double begeistern kann: sie plant nämlich zusätzlich den Start beim Challenge Copenhagen eine Woche später!
Weniger glücklich waren unsere beiden anderen Athleten beim IM Canada: Thomas Hellriegel war sehr optimistisch nach Pentiction geflogen, allerdings haben Ihm energetische Probleme schon auf der Radstrecke einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem hat er sich eine Woche später auf den Weg nach England gemacht um für seinen Sponsor Planet X auf der Mittelstrecke zu starten. Für jemand der die Hitze liebt, kein Zuckerschlecken! Jetzt heißt es ausruhen für seinen Start auf Hawaii um endlich zu zeigen, dass sein Sieg beim Rotheetriathlon in diesem Jahr keine Ausnahme war und seine Form stimmt! Ein solides Rennen wird sein Ziel sein!
Claudia Dienemann hatte es am unglücklichsten erwischt vor dem Rennen.Ein Infekt in den Tagen vor dem Rennen hat nach IM Austria letztes Jahr eine weitere Topleistung im IM 2010 verhindert!
Hier Ihre erste Mail nach dem Rennen, wir wünschen ganz schnelle Besserung und schnelle Motivation für ein neues Ziel!
"Hallo Susa, der Wettkampf ist leider nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen und ich bin super enttaeuscht :-( Die Vorbereitung ist so gut gelaufen, ich habe mich perfekt in Penticton eingelebt (Wir sind sogar die Radstrecke abgefahren), es war mein Wetter, die Leute hier waren in jeder Hinsicht hilfsbereit, die Stimmung war riesig und die Landschaft traumhaft ... Und dann muss ich zwei Tage vor dem Wettkampf die Erkaeltung von meinem Vater erben ! Der Start war fast ein Fragezeichen. Bei Rad-Kilometer 70 war Ende und ich konnte lediglich im Grundlagenbereich weiterradeln. Ausserdem kamen noch voruebergehende Magenprobleme dazu"
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