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Saisonrückblick mit Linda Schücker

Der November neigt sich dem Ende, der Dezember ist nah und damit auch das Ende der Saison. Während die Vorbereitung für 2011 schon wieder in vollem Gange sind - Hannes Hawaii Tours Camps, Challenge Camps, Rennplanung mit unseren Athleten, etc - fangen wir mit unserem Jahresrückblick auf die Saison 2010 an.

Wir haben viele tolle Rennen und Trainingseinheiten, aber auch persönliche Momente mit all unseren Athleten geteilt und freuen uns über die vielen Berichte.

Den Anfang macht Linda Schücker die im Winter 2009 zu uns gekommen ist.

''Mein Jahr begann nass und kalt, denn ich verbrachte den Winter in London. Nicht gerade der perfekte Ort um die Grundlagen für die Saison zu legen und ein paar Infekte setzten mich immer mal wieder außer Gefecht.

Seit Dezember 2009 werde ich von Susa betreut und war froh, dass sie mich im Winter nicht überforderte. So richtig los ging die Vorbereitung dann in den Trainingslagern auf Fuerteventura mit Hannes und später auf Mallorca und im Schwarzwald. Die Challenge Kraichgau war das erste Highlight, vier Wochen vor dem Ironman Nizza. Ich war gespannt, der erste größere Wettkampf seitdem ich bei Susa trainiere.

Zwar hat es mit dem 11. Platz nicht ganz mit einer Top-10 Platzierung gereicht, ich war dennoch sehr zufrieden denn es lief in allen Disziplinen richtig gut und das Feld war stark besetzt. Beim Ironman in Nizza sprang dann wieder ein 11. Platz heraus, mit dem ich nicht so ganz zufrieden war. Aber es gab auch einige positive Seiten an dem Rennen und aus Fehlern kann man lernen, insbesondere was die Ernährung angeht.

Im zweiten Teil der Saison folgten dann noch einmal eine Mittel- und eine Langdistanz. Die Half-Challenge Walchsee war super, ein schöner Wettkampf und der siebte Platz war ein sehr gutes Ergebnis. Zum Abschluss der Saison dann das Highlight, die Challenge Barcelona am 3. Oktober. Ich hatte mir eine neue Bestzeit vorgenommen, die Strecke sollte schnell sein. Schwimmen und Radfahren liefen nach Plan, beim Laufen brauchte ich dann doch etwas mehr Zeit. Da es aber fast allen Frauen an dem Tag sehr schwer beim Laufen fiel war ich motiviert zu kämpfen, denn ich lag gut im Rennen. Zum Podest war es mit 15min zwar noch ein weiter Schritt, der vierte Platz war dennoch eins meiner besten Ergebnisse bisher im Langdistanz-Triathlon. 

Im Moment genieße ich die Saisonpause und freue mich dann auf eine neue Saison-Vorbereitung gemeinsam mit Susa :-)"

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