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Luke Dragstra wird 3. Gesamt beim Cologne226

Nachdem am Tag vor dem Rennen von Luke und Susa ein "kleiner" Kurswechsel entschieden wurde, stand er nicht wie eigentlich vorgesehen beim Cologne Half am Start, sondern im Startfeld der Volldistanz! Und hat sich da trotz wenig Training seit Roth , erstaunlich gut geschlagen! Hier sein Bericht:

also...  melde ich mich wieder vom die geilen singles-stadt Koeln.
 
Ist schon 5 tage seit den Cologne 226 Irondistanz rennen.  Ja, ich wollte eigentlich den mitteldistanz machen aber dann ein tag vorher hat ich vor verschiedenen grunden gewechselt.. ist schon ein besonderes gefuhl in einem irondistanz zu started ohne vorbereiten und ohne dass es schon in kopf ist die letzten pahr monaten...  komisch... Sonntag ist die wecker gegangen am 4 uhr oder so und lag ich da denken 'was habe ich jetzt gemacht...'  so hat ich meine sachen gesamelt und zu den see gefahren.  Muss ich auch noch zugeben dass zeit Challenge Roth hat ich fast 4 wochen ohne training und hat ich auf andere sachen konzentriert.... ... und war ziemlich viel unterwegs..   AUF JEDENFALL... gings am anfang ganz gut und konnt SEHR locker in die spitzen schwimm gruppe paddeln.. .. hat ich ein bissien gas geben die letzten 500m und kam ich als 3. aus den wasser und dann gleich auf den rad hat ein gutes gevoel.  Nach 17km hat Heiko Tewes mich eingeholt und dan nach 25km hatten wir den Fuehrenden Daene eingholt.  Dann ging richtg los.. nach 70km hat ich Heiko fahren lassen weil es war schon hart und hat ich eigenlich kein angst um ihm zu holen beim laufen (ich bin 30min schneller als ihm gelaufen in Roth).  Dann am 120 oder so ist einen Cannon vorbei geshossen mit Sebastian am arsch.. hat ich gedacht.. macht King Kienle einen lustiges spiel!?!?!  Wer war das?!?!  Dann gings nocht schlechter.. Der Daene war die ganzen letzten 100km hinter mir mit etwa 50m abstand, dann kam er irgendwann in mir vorbei und gleich war eine Kampfrichter da mit Straffkarte!!!  Ich habe ihn gefragt wo sein stoppuhr war weil ich darf 15 sec bis ich aus den draft zone bin und nicht 2 sec!!!!   Hat er mir erzahlt ist wurst und wir sind die ganzen zeit zusammen gefahren....   you kidding me.. dann ist er vorgefahren und hat die arme daene auch eine straffe gegeben!!!  gibts nicht oder?!?!?  Der war die ganzen zeit fast in ein ander postleitzahl!!
Anyway.. zu den lauf.. ich war dann nach den zeitstraffe 6. oder 7. platz.  Ich habe gedacht ich schaffs noch vorne zu kommen aber dann schon nach 10km habe ich meinen meinung geandert.. hat ich so eine schwachen gevoel und glaubte ich schaff's nicht mehr in ziel zu komme.. irgendwie dann drank ich viel cola und koente noch den 3 platzierte holen und den platz behalten.
zo.. am ende hat ich chance gespielt.. ich koennte das ding gewinnen und obwohl mein fitness war nicht so gut war ich trotzt zeitstraffe 10min hinter die ersten... ein bissien pech und ein bissien schlechte beine...
ABER ES GEHT WEITER!!!!   Ich habe mich sehr schnell regeneriert und habe ein bissien locker trainiert die woche schon!!  so.. ich mach weiter und bin in Barcelona noch am Start!!  YOU BETCHA!!  and no messing around either!!  The DRAGSTER is after another Long Distance win and is gonna put his ass on the line for in Catalonia.. so don't think you get a half fit Dragstra there cuz he just put an 8hrs49min training session in and will be breathing fire come OCTOBER!!
bis dann!!!

Auch Sina Mikolaizik hat bei ihren Langdistanz Debüt gleich ordentlich zugeschlagen und den Sprung aufs Podest in der Alterklasse geschafft, hier auch Ihr Bericht:

Endlich durfte ich auf meine erste Langdistanz, die Cologne 226

Nachdem ich verletzungsbedingt meine erste, sehnsüchtig erwartete Langdistanz (Challenge-Roth) mit gebrochnen Sportlerherzen leider beenden musste, war gleich klar, dass ich mir mein Rennen in diesem Jahr nicht entgehen lassen möchte! Gesucht, gefunden. Das Langdistanzrennen „Cologne 226“ passte am besten in meinen Terminplan und entgegen so manchen Vorurteilen blieb ich dem noch nicht so populären Rennen gegenüber optimistisch, woran sollte es auch scheitern?!
Der Wettergott hatte es an diesem Wochenende nicht so gut mit uns gemeint. Nachdem in den letzten Tagen die Temperaturen in den Keller gingen, der regen überwiegte und es dazu noch sehr windig in der Karnevalshochburg wurde, machte ich mich schon mal auf´s Schlimmste gefasst. Zur Erleichterung aller zeigte sich der Himmel am Sonntagmorgen recht freundlich, allerdings erreichte das Thermometer kaum die 12°C und sollte an diesem Tag auch nicht über 20°C steigen, dafür war es aber im Wasser wärmer.
Der Schwimmkurs hätte nicht einfacher sein können. An der Kölner Ruder Regattabahn (Fühlinger See) wurde sprichwörtlich „Schnur geradeaus“ bis zur Wendeboje und zurück geschwommen. Nicht nur, dass die Strecke absolut gerade verläuft, unter Wasser befanden sich Seile, an denen man sich hervorragend orientieren konnte und über Wasser gab´s regelmäßig Meterangaben! Trotz der perfekten Bedingung war meine Schwimmleistung nicht so wie ich  es mir erhofft hatte, war wohl zu einfach!
Aber was soll´s, ab aufs Rad. Brrrr… wo bitte sind die 30°C der letzten Wochen?
Die Strecke war total eben, einzige „Steigung“ waren Brücken und Unterführungen ansonsten sehr flach und nach der 1. von 3 Runden mit extra viel Wind! Bis auf kurzzeitige Nackenschmerzen verlief der Radpart problemlos und irgendwie hatte ich mir auch die 180km beim ersten Mal zäher vorgestellt. Nach der 3. Runde konnte ich endlich mein schwarzes Planet X – Geschoß den Helfern in die Hand drücken und ab ging’s zum Laufen, darauf hatte ich mich schon beim schwimmen gefreut.
Ab in die Schuhe und auf die Laufstrecke, diese war vier Mal entlang des Rheins zu bewältigen. Die ersten 20km verliefen problemlos, doch dann durfte ich mich 10km lang mit meinem Magen abplagen, so das ich ein paar kleine Spaziergänge einlegte, schon blöd wenn man merkt das es die Beine mitspielen würden aber man kann nicht!!! Ich vergaß dass ich beim Laufen doch etwas vorsichtiger mit meiner Ernährung umgehen sollte…aber solche und andere Dinge macht dann wohl die Rennerfahrung aus…, jetzt bin ich wieder etwas schlauer ;-) Ab ca. km 30 bekam ich dann dankender Weise von einem Läufer einen „Tritt“, „...immer wieder warst du vor mir, jetzt Lauf weiter, dann bleibst du auf jeden Fall unter 12h…los komm schon…“, Danke. Also Zähne zusammengebissen, kleine Etappenpunkte fixiert und auf ging’s. Zur Belohnung durfte ich mir den ein oder andern Läufer noch holen, ha!
Nach 11:52:48 Stunden konnte ich meine erste Langdistanz beenden und war glücklich im Ziel angekommen. Am Montag besuchten wir noch die Siegerehrung, dort durfte ich mich überraschend  als 3. in meiner Altersklasse feiern lassen. Na bitte! Das ist doch schon mal was ;-)
Am Ende des Rennes war ich nicht ganz so zufrieden über meine Finisherzeit, aber wie so mancher Hobbyathlet war ich etwas überehrgeizig und durfte mich lobender Weise von Susa des Besseren belehren lassen.
Einzige Enttäuschung war, dass ich nur bis zum Montag etwas von meinem Rennen hatte, da der hart verdiente Muskelkater und die Gelenkschmerzen einen Tag später schon wieder Geschichte waren….

Freu mich schon aufs nächste Rennen,
Vielen Dank Susa!

Auf der Halfdistanz waren der von Matthias betreute Burkard Sudhoff (04:48:53) und Susa´s Schützling Mario Slunitschek (04:54:44), sowie der fürs Race Across America qualifizierte Gregor Komescher (04:47:32) flott unterwegs. Für Mario war es nun die dritte Mitteldistanz in seinem Debütjahr, die wie alle anderen grandios gemeistert hat. Der Einstieg in den Triathlon ist mehr als geschafft! Gregor konnte sich damit die goldene Krone in der Alterklasse 50 sichern!

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