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Vom Triathlonrad aufs Mountainbike

Zum Saisonabschluss hat PET Athlet Markus Mutter den Triathlon Triathlon sein lassen und es in Schlamm und Dreck mit den Jungs auf dem Mountainbike aufgenommen!

Hier sein Rennbericht:

Altersklassensieg zum Saisonabschluss


Nach einer langen und für mich sehr erfolgreichen Saison 2011 (PB bei Challenge Copenhagen in 10h01min22sek und AK Platz 2 bei der Olympischen Distanz in Rheinfelden) startete ich noch bei der Murgtal Trophy in Niederhof. Die Trophy setzt sich aus einem 10,5 km langen Crosslauf mit ca. 200 hm am Samstag und einem Mountainbikerennen über 22 km mit 560 hm zusammen. Das Rennen dient den Langläufern als Vorbereitungsrennen und den MTB Spezialisten als Saisonabschluss. Verrückte die an beiden Tagen starten, kommen in die Wertung der Murgtal Trophy.
Bei Dauerregen am Samstag ( die Veranstalter wollten den Wettkampf schon absagen ) haben sich ca. 30 Atlethen eingefunden. Leider fehlte die Masse, aber aus der Region waren bekannte Namen am Start. Schon wärend der 3 km langen Anfangssteigung mit eingebautem Single Trail merkte ich meine müden Beine und verlor sofort den Kontakt zu einer dreiköpfigen Spitzengruppe.43:25 min Endzeit, Gesamtplatz 4 und Platz 2 in der AK konnte ich halten, war aber total am Limit und hatte 3min Rückstand auf die direkten Konkurrenten. Zum Glück hatten wir nur 8 Grad und keine Sonne, so das ich im Ziel nicht total kollabiert bin. Da ich am Abend auf hr unbedingt die liveübertragung des ironman hawaii anschauen musste, war es mit der Erholung nicht ganz so gut bestellt. Egal !!!!! Durch den Dauerregen hatten sich die Single Trails beim Bikerennen in eine Schlammrutsche verwandelt! Schon am Start nach 500m merkte ich, dass der Vortag enorm Körner gekostet hatte. Die Bike Spezialisten waren nach 500 m schon gefühlte 450 m voraus und so durfte ich im letzten Drittel in die erste Abfahrt. Ein mega Spass !!!!! Da es meinen Konkurrenten vom Vortag nicht viel besser erging, riess ich mich zusammen und setzte alles auf eine Karte.
Nach 57 min war der Spass dann vorbei und ich konnte noch auf Gesamtplatz 16 nach vorne fahren. Es war unmöglich bei der Startrunde auch nur irgendwie das Tempo mitzugehen, aber je länger das Rennen dauerte umso besser wurden die Beine. Als meine direkten Konkurrenten um die Gesamtwertung der Murgtal Trophy Probleme bekamen, konnte ich mich auf einem Single Trail absetzen. Bis ins Ziel konnte ich 4 Minuten auf meine Verfolger um die Murgtal Trophy herausfahren und mir somit den knappen Sieg in der AK 40 sichern.
Es hat totalen Spass gemacht, sich auch mal auf zwei Tage verteilt fokusieren zu müssen.
Einen riesen Dank an Susa, dass Sie mich zum Abschluss nochmals so fit bekommen hat.
Jetzt ist Pause und die Vorfreude auf 2012 beginnt.

 

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