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PETler beherrschen chaotischen Sachsenman

Till Zupancic und Susanne Buckenlei gewinnen bei widrigen äußeren Bedingungen den Sachsenman light.

Doris Blank und Michael Hofmann belegen die Ränge 3 und 2.

Back to the Roots lautet  das Motto des Sachsenman. Und so waren die Teilnehmer des Wettkampfes auch darauf eingestellt, nicht unbedingt einen top organisierten Wettkampf, wie man ihn von Veranstaltungen wie Roth gewoht ist, vorzufinden.
Die lockere Stimmung vor und während des Wettkampfes hatte zwar etwas Unverkrampftes aber auch Beängstigendes an sich.

Mit dabei die Rother Till Zupancic, Doris Blank, Max Müller, Paul Conrad und Matthias Fritsch, sowie Susanne Buckenlei und Michael Hofmann, die erst eine Woche zuvor in Linz eine Mitteldistanz absolviert hatten und noch etwas Wettkampfroutine sammeln wollten.

Der Start der Light-Distanz über 1km Schwimmen, 100km Radfahren und 10km Laufen spiegelte dann schon das wieder, was auf die Teilnehmer zukommen sollte. Noch während sich die meisten der Teilnehmer einschwammen viel der Startschuß sehr unvermittelt. Keine Startlinie, keine Bitte, dass alle Schwimmer sich zum Start versammeln möchten. Einfach los. Jeder schwamm einfach von da los, wo er sich gerade befand. Die Schwimmstrecke erwies sich dann doch als deutlich zu kurz. Nach zwei Runden und etwa 800m stieg Matthias Fritsch als erster aus dem Wasser, direkt gefolgt von Michi Hofmann und Till Zupancic. Max Müller und Paul Conrad folgten nicht weit entfernt.
Susanne Buckenlei und Doris Blank verließen bei den Frauen auch ganz vorne das Wasser.

Auf der anspruchsvollen Radstrecke, die von Pirna ins 80km entfernte Olbernhau führte war dann Orientierung angesagt.
Einweisende Helfer waren nur in Pirna auf der Strecke, ab dem Müglitztal war die Strecke dann eher dürftig ausgeschildert. An Abzweigungen musste stark auf den Verkehr geachtet werden, Helfer, die den Verkehr regelten gab es keine.
Gleich zu Beginn der Radstrecke setzten sich Hofmann, Zupancic und Fritsch vom übrigen Feld ab, wobei Fritsch nach 30Kilometern seine Kollegen ziehen lassen musste. Bei den Frauen spielte Susanne Buckenlei ihre Radstärke voll aus und distanzierte das übrige Frauenfeld. Doris Blank wuchs in ihrer schwächsten Disziplin über sich hinaus und fuhr ein beherztes Radrennen, das sie als dritte beendete.

Nach "nur" 90km war der Radpart dann zu Ende. Auf den letzten Kilometern am Rad konnte sich Zupancic dann von Hofmann etwa 2 Minuten absetzen und bog als 1ter in die Wechselzone in Olbernhau ein. Hofmann und Fritsch folgten auf den Plätzen 2 und 5. Dort angekommen musste sie jedoch eine Zwangspause einlegen, der auch ca. 30 weitere nachfolgende Athleten zum Opfer fielen. Grund: Die Laufbeutel fanden noch nicht Ihren Weg von Pirna nach Olbernhau. Etwa 20 Minuten nach Zupancic trafen die Laufsachen ein und die frierenden Athleten konnten sich umziehen.

Das Rennen wurde dann erneut gestartet und die Läufer in der Reihenfolge, in der sie vom Rad stiegen, auf die Strecke geschickt. Allerdings stimmten die Zeitabstände spätestens nach Michael Hofmann überhaupt nicht mehr mit den Abständen nach dem Radfahren überein, so dass die Ergebnisse des Männerfeldes ab Platz 3 irregulär sind.

Zupancic und Hofmann ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und brachten ihr Rennen auf Platz 1 und 2 ins Ziel, wobei Hofmann den fast 2minütigen Rückstand auf den "nur" 9km auf 20" reduzieren konnte.
Die übrigen Ergebnisse standen bei Erstellung dieses Artikels noch nicht fest.

Bei den Damen fielen Buckenlei und Blank der schlecht beschilderten Strecke kurzzeitig zum Opfer und fuhren ein paar Extrameter.
Beide ließen sich jedoch davon nicht beirren und setzten ihre Rennen unbeeindruckt fort.
Nachdem bei Ankunft der Damen alle Laufbeutel schon die Wechselzone erreicht haben, wurde das Frauenrennen auch nicht beeinflusst.

Buckenlei bog als erste Frau mit großem Vorsprung in die Wechselzone. Dennoch lies die Rotherin nicht locker und lief mit schnelltem Laufsplit ungefährdet dem Sieg entgegen. Blank stieg als dritte Frau vom Rad und machte sich auf die Verfolgung der vor ihr liegenden. Der Abstand wurde auch geringer, die Strecke war jedoch zu kurz um die Zweite noch einzuholen. Ebenfalls mit schneller Laufzeit belegte Doris den dritten Platz.

Nachricht vom 04.06.2007

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