Professional Endurance Team
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24 Stunden Mountainbike - Auch ohne Bauscheinwerfer aufs Podium

So schnell kann´s gehen, schon wieder ist ein Jahr vorbei und die Erinnerungen an die Strapazen waren noch nicht ganz verflogen:
Am letzten Wochenende hieß es „vergiss den Schlaf und kurbel“ … das 24h MTB-Race in München im 2er Mix-Team war fällig!
 
Unser  Fahrerlager hatten wir dieses Jahr wieder im Olympiastation, direkt an der Wechselzone damit die Wege für Essen, WC & Co kurz bleiben, da wir das Rennen wieder ohne Support durchgezogen haben. Zum Schock aller war diesmal das Station Asphaltiert!!!!! …keine Tartanbahn, kein Rasen…. damit demnächst die DTM ihre Runden drehen kann – Es soll wohl danach wieder in den Urzustand versetzt werden!!!! Frei nach Franz Beckenbauer:“schaun mer mal“
 
Das Rennen war super und hat von Stunde zu Stunde mehr Spaß gemacht obwohl wir zu Beginn von der Streckenänderung nicht so erfreut waren. Es war mehr ein Straßen- als ein MTB-Rennen, der Gelände-Anteil war echt mager, dies hat einigen nicht gefallen. Vielleicht wird´s nächstes Jahr wieder besser: “schaun mer mal“
 
Nun zum Rennen! Samstag 12Uhr fiel der Startschuss und da ich den Massenstart „gewöhnt“ war durfte ich als erste ran. In unserer Kategorie „2erX“ entwickelte sich das Race zu einem echten Krimi, 14 Stunden lang haben sich wir ersten drei Plätze uns nix geschenkt, nach jeder Runde wechselte die Führung, Platz 1, 2. und 3 trennten nur wenige Sekunden puhh – war das nervig, ja keinen Fehler machen!!! Doch dann sollte es nicht so sein, meinem Partner riss auf der Strecke der Schaltzug und schon war die Rundenzeit wie von Klappradfahrern J. Ab ca. 2:00Uhr wurden wir dann schon auf Platz 2 verdammt,  da wir mit unseren Funzeln leider die Rundenzeiten in der Nacht nicht halten konnten (ohne Licht keine Sicht) und so haben wir richtig Minuten lassen müssen, die wir dann bei Tageslicht auch nicht aufholen konnten. Die Teams mit „Bauscheinwerfern“ waren da klar im Vorteil (…to do-Liste: Richtige Lampen müssen her….). Und wie es bei einem 24h Trip so ist, gehören auch ein paar kleine Materialschwächen am Bike und ein paar minimalere am Biker ;-) dazu und so war auch der 2.Platz kurz vor Schluss dahin!
 
Auf jeden Fall war´s schon irgendwie cool, dass wir es den „richtigen Bikern“ bzw. Radsportvereinen mit nem Stab Betreuer im Hintergrund richtig schwer gemacht haben.
Am Ende hatte jeder von uns ca. 262 km und 3024 hm in den Beinen J und konnten uns am Sonntag um 12Uhr über unseren erfolgreich verteidigten 3.Platz freuen!
 
…im Laufe des Rennen denkst du dir dann „so das reicht, keine Lust mehr auf die 24h-Quälerei“ aber kaum hat man mal ne Nacht drüber geschlafen kribbelt es wieder… was so viel heißt wie: um richtige Lampen und einen Personal-Mechaniker kümmern J
 
“schaun mer mal“
Eure Sina

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