Saisonrückblick Teil 2 - Wolfgang Schmatz
Der erste Advent ist vorbei und der Winter ist definitv in Deutschland eingezogen. Während die Vorbereitung für 2011 schon wieder in vollem Gange sind - Hannes Hawaii Tours Camps, Challenge Camps, Rennplanung mit unseren Athleten, etc - stehen weitere Jahresrückblicke auf die Saison 2010 an.
Wir haben viele tolle Rennen und Trainingseinheiten, aber auch persönliche Momente mit all unseren Athleten geteilt und freuen uns über die vielen Berichte.
Teil 2 dieser Serie ist mit unserem Altersklassen Deutschen Meister Wolfgang Schmatz!
Meine Saison hat am 20. Februar mit einem 2wöchigen Trainingslager auf Fuerteventura begönne, ehe es nach einer Woche Pause für weitere 2 Wochen nach Mallorca ging. Traingstechnisch also die perfekte Vorbereitung und ich muss sagen, so locker und leicht bin ich im Frühjahr noch nie Rad gefahren.
Leider hat mich zu diesem Zeitpunkt und bis in den April hinein eine Adduktoren Verletzung davon abgehalten in irgendeiner Form laufen zu können und so konnte ich erst Mitte April mit richtigem Lauftraining beginnen.
Nach 6 Wochen mit solidem Training in Deutschland habe ich mich dann mit meiner Freundin Verena auf den Weg ins Kurztrainingslager an den Gardasee gemacht. 4 Tage in einem wirklich schnuckeligen Hotel waren perfektes Training - nicht nur für den Körper, sondern auch für den Kopf und die Motivation.
Kurz darauf hat endlich die Rennsaison begonnen - ein 2. Platz in der AK und 17 Gesamt beim Duathlon Kehlheim war ein mehr als zufriedenstellender Start.
Am 6.6 - ein der Rennreichsten Wochenende der Saison - bin ich bei den Deutschen Meisterschaften in Kulmbach an den Start gegangen. Obwohl das Rennen auf dem Papier mit dem Deutschen Meistertitel in der AK und einem 42. Gesamt sehr gut aussieht, hat sich das Rennen nicht gut angefühlt und gerade beim Laufen habe ich gelitten wie ein Hund.
Dafür habe ich mich vom Rennen schnell erholt und war nur 3 Tage später schon wieder mit Freunden unterwegs beim Bergtraining in Lenzerheide!
Als kleine Bonuseinheit gabs im Juni dann noch die 230km Panoramatour mit 3300 Höhenmeter, die ich aber eher kontrolliert und als gutes Training gefahren bin.
Beim Bamberg Tria gabs für mich ein Novum in meiner Triathlon Karriere - in guter Position liegend habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Rennen verfahren - damit war der weitere Verlauf des Rennens auch nicht mehr erwähnenswert.
In weiteren Verlauf gabe noch einen weiteren Radmarathon, mehr Bergtraining und einen erfolgreichen Wettkampf bei der Bayrischen Meisterschaft (2. Ak, 9. Gesamt), ehe es dann im Oktober endlich soweit war: Die Ironman World Championships auf Hawaii. Das Rennen verlief nicht wie erhofft - zu stark waren die Schmerzen auf dem Rad, dass ich keinen KM ohne Qualen auf dem Rad sitzen konnte. Sicherlich wäre auch so bei der derart starken Konkurrenz dieses Jahr kein Platz auf dem Podium möglich gewesen, aber das Rennen hätte schon besser verlaufen können.
Trotzallem muss ich sagen: zum 6. Mal auf Hawaii gestartet, zum 6. Mal ins Ziel gekommen und eine Saison voller Bestzeiten gehabt! Hawaii selber hat halt noch immer seine eigenen Gesetze!
Aloha,
Wolfgang!