{"id":2432,"date":"2015-08-03T12:47:27","date_gmt":"2015-08-03T10:47:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.professional-endurance-team.de\/?p=2432"},"modified":"2015-08-03T12:47:27","modified_gmt":"2015-08-03T10:47:27","slug":"marco-schwab-konnte-mir-immer-ein-laecheln-fuer-die-leute-abgewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.professional-endurance-team.de\/?p=2432","title":{"rendered":"Marco Schwab &#8211; konnte mir immer ein L\u00e4cheln f\u00fcr die Leute abgewinnen"},"content":{"rendered":"<p>Der Ironman in Z\u00fcrich war f\u00fcr Marco Schwab Saisonh\u00f6hepunkt Nummer 1 in dieser Saison. Erneut standen am Rennwochenende wieder sehr hei\u00dfe Temperaturen im Fokus des Geschehens und so wurde zun\u00e4chste einmal ohne Neprenanzug geschwommen. Ein zu den hei\u00dfen Tempeaturen zus\u00e4tzlich etwas zu optimistischer Radstart machte es Marco beim Laufen sehr schwer, dennoch k\u00e4mpfte er sich noch unter 11h ins Ziel.<\/p>\n<p>Hier beschreibt Marco seinen Wettkampftag:<\/p>\n<blockquote class=\"quoteleft \"><p>\n<p>Ich habe Z\u00fcrich zum ersten Hauptwettkampf gew\u00e4hlt, um meinen Eltern und vielen Freunden zu erm\u00f6glichen, mich an einem Triathlon live zu verfolgen. Leider konnte ich das Heimrennen, nicht als Homerun umwandeln. Nachdem ich bereits in Kraichgau mit warmen Temperaturen k\u00e4mpfte, hat mich in Z\u00fcrich nochmals dasselbe erwartet. Und tats\u00e4chlich war es so warm, dass der See \u00fcber 25 Grad Celsius war und wir gezwungen waren, ohne Neoprenanzug zu schwimmen. Der Start war recht angenehm danke dem neuen rolling swim start und mit einer Schwimmzeit von 1 Stunde 11 Minuten bin ich nicht unzufrieden. Die Radstrecke besteht aus 2 Runden und beginnt mit einem langen, flachen Abschnitt. Auf der Ebene habe ich mich gut gef\u00fchlt und hatte lockere Beine, aber 180 km sind lange. In den Anstiegen habe ich mich nicht geschont und die Wattanzeigen \u00fcber die erlaubten H\u00f6chstwerte getrieben. Meine innere \u2013zu leise- Stimme sagte mir immer wieder, dass ich etwas weniger dr\u00fccken solle. Auch Matthias, welcher hunderte Kilometer entfernt, vor dem PC hockend schrie, dass ich langsamer fahren solle, habe ich leider auch \u00fcberh\u00f6rt. Nach dem Fahrrad war es mir klar, dass ich heute keine Bestzeit erreichen werde. Das wichtigste war mir dann, dass ich mit den zahlreichen Supportern und Zuschauern, die f\u00fcr mich da waren, ein sch\u00f6nes Erlebnis teilte. Ich setzte den Fokus auf die Ern\u00e4hrung, die K\u00fchlung meines K\u00f6rpers und wie Iris sagt: \u201ela marge du sourire\u201c (auf Deutsch: immer eine Marge zum L\u00e4cheln). Es tat schon weh, aber ich konnte mir immer noch ein L\u00e4cheln f\u00fcr die Leute abgewinnen. Die Endzeit von knapp 11 Stunden ist nicht total befriedigend f\u00fcr mich, aber die Atmosph\u00e4re und die Emotionen w\u00e4hrend des ganzen Tages, werden lange in meiner Erinnerung bleiben. Ich bedanke mich bei allen, welche mich an der Strecke oder in der Vorbereitung unterst\u00fctzt haben. Dieses Jahr besteht nochmals die M\u00f6glichkeit eine bessere Leistung auf die Beine zu stellen, das ist Ende September auf Mallorca. <p><cite>Marco Schwab<\/cite><\/blockquote><div class=\"clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ironman in Z\u00fcrich war f\u00fcr Marco Schwab Saisonh\u00f6hepunkt Nummer 1 in dieser Saison. Erneut standen am Rennwochenende wieder sehr hei\u00dfe Temperaturen im Fokus des Geschehens und so wurde zun\u00e4chste einmal ohne Neprenanzug geschwommen. 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