{"id":2582,"date":"2016-05-24T12:51:44","date_gmt":"2016-05-24T10:51:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.professional-endurance-team.de\/?p=2582"},"modified":"2016-05-24T12:51:44","modified_gmt":"2016-05-24T10:51:44","slug":"michael-knautz-bestzeit-beim-ironman-70-3-st-poelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.professional-endurance-team.de\/?p=2582","title":{"rendered":"Michael Knautz &#8211; Bestzeit beim Ironman 70.3 St. P\u00f6lten"},"content":{"rendered":"<p>Michael Knautz verbessert seine Bestzeit auf der Mitteldistanz um 20min und das bei tropischen Temperaturen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die aktuellen Mitteldistanzen f\u00fcr die meisten Sportler zur Generalprobe f\u00fcr die sommerlichen Langdistanzen gelten, war der Ironman 70.3 in St. P\u00f6lten am vergangenen Sonntag f\u00fcr Michi Knautz das erste Saisonhighlight. Bereits zum zweiten Mal startete er bei diesem Wettkampf und daher kannte er die Strecke bereits. Dennoch musste auch er mit dem starken Temperaturanstieg um 20 Grad innerhalb weniger Tage k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungswettk\u00e4mpfe k\u00fcndigten aber bereits eine super Form an und so meisterte er die Herausforderung sehr gut und erreichte mit 4:47h eine neue Bestzeit und das gleich 20min schneller, als bisher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie es Michi erging, k\u00f6nnt Ihr hier lesen.<\/p>\n<blockquote class=\"quoteleft \"><p> F\u00fcr meine Vereinskameraden war es der Test f\u00fcr Ihren Start beim Challenge in Roth. Da ich dieses Jahr keine Langdistanz geplant habe, hatte ich mich dazu entschieden mit nach St. P\u00f6lten zu fahren und den Ironman 70.3 St. P\u00f6lten als mein erstes Saisonhighlight zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Freitag ging es los, in St. P\u00f6lten angekommen das \u00fcbliche Prozedere, Startunterlagen abholen, auf der Expo die Sachen besorgen die ich zu Hause vergessen hatte, Hotel check it. Am Samstag fr\u00fch dann noch die Kids aus dem Verein beim Ironkids angefeuert, haben wir uns Mittags mit dem Auto die Radstrecke angeschaut (was sich als sehr vorteilhaft herausstellte, gab es auf der Radstrecke doch einige technisch anspruchsvolle Abfahrten). Anschlie\u00dfend noch die Bikes eingecheckt und wieder ab ins Hotel, letzte Vorbereitungen treffen und Beine hoch legen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Renntag: Ein bisschen Langdistanz Feeling kam auf als um vier Uhr der Wecker klingelte (7 Uhr Start) kurzes Fr\u00fchst\u00fcck, auf zum Start. Nochmal das Rad und die Wechselbeutel gecheckt, machte ich mich auf den Weg zum Vorstartbereich. Um 7 Uhr wurden dann die Profis ins Rennen geschickt, um 7:15 Uhr dann auch der Rest. Der Schwimmstart erfolge als &#8222;Rolling Start&#8220; heisst ein Startschuss und ab da startet ca. jede Sekunde ein Athlet auf die Strecke. Mit meiner geplanten Schwimmzeit um 30 Minuten ordnete ich mich im ersten Startblock mittig ein. Als es f\u00fcr mich los ging war ich echt \u00fcberrascht wie frei man bei einem Rennen mit \u00fcber 2000 Startern los schwimmen kann. Nach ca. 200 Metern \u00fcberholte ich die ersten Brustschwimmer &#8222;die haben sich wohl etwas \u00fcbersch\u00e4tzt oder kommen mit den ca. 16 Grad Wassertemperatur nicht zurecht&#8220; dachte ich mir. Nach 1100m im Viehofner See kam ich zum ersten Schwimmausstieg des Tages, dann geht es in St. P\u00f6lten \u00fcber einen ca. 2 Minuten langen Landgang zum Ratzersdorfer See wo man nochmal 800m zu schwimmen hat. Nach exakt 30:00 Minuten kam ich inklusive Landgang aus dem zweiten See was die 59. Schwimmzeit des Tages bedeutete. Sau geil schnell wechseln und ab aufs Rad.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gleich zu beginn ein weiteres Highlight des Wettkampfes. Die ersten 20 km f\u00e4hrt man auf einer komplett gesperrten Autobahn, stetig leicht absch\u00fcssig. Hier kann man schon mal richtig Gas geben. Von der Autobahn runter kommt der erste anstieg mit ca. 120 H\u00f6henmetern gefolgt von einer gef\u00e4hrlichen Abfahrt. Nachdem sich direkt vor mir einer \u00fcber die Leitplanke gewickelt hat bin ich die restliche Abfahrt dann doch etwas vorsichtiger gefahren. Unten angekommen geht es 30 km mit R\u00fcckenwind durch die Wachau an der Donau entlang. Hier wieder so gut wie keine H\u00f6henmeter also richtig ballern aber nicht \u00fcberzocken, es folgt direkt ein 8km langer Anstieg mit 400 H\u00f6henmetern. Die letzten 20 km zur\u00fcck nach St. P\u00f6lten wurden dann etwas winkliger, noch ein kleiner Gegenanstieg (Insgesamt waren nun 900 H\u00f6henmeter bew\u00e4ltigt), und schon war auch der Radpart erledigt. Nach 2:33h stellte ich mein Rad wieder in der Wechselzone ab. Alles noch im Lot. Mittlerweile war die Temperatur auf 30\u00b0 gestiegen, dreimal so viel wie am Wochenende davor, aber mit einem soliden Halbmarathon sollte es zu einer Halbdistanz Bestzeit reichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie mir Matthias gesagt hat lief ich von Anfang an kontrolliert los, um bei der ungewohnten Hitze nicht zu \u00fcberzocken. An den Versorgungsstationen viel trinken und den K\u00f6rper k\u00fchlen, nur nicht \u00fcberhitzen. Die ersten 10,5 Kilometer konnte ich in guten 47 Minuten laufen. Eingangs der zweiten Laufrunde haben die an der Versorgung Schneeb\u00e4lle verteilt. Perfekte Abk\u00fchlung, so etwas habe ich auch noch bei keinem anderen Wettkampf erlebt. Trotz Schnee hatte ich bis km 16 einen ziemlichen Durchh\u00e4nger und musste ganz sch\u00f6n k\u00e4mpfen. Ab Kilometer 16 habe ich mich dann wieder gefangen und konnte die Pace der ersten 10km wieder laufen. Am ende brauchte ich f\u00fcr den abschlie\u00dfenden Halbmarathon 1:38 was eine Endzeit von 4:47:39 bedeutete. Bestzeit um \u00fcber 20 Minuten verbessert \ud83d\ude42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Danke an Matthias der mich wie immer bestens auf den Wettkampf vorbereitet hat. <p><cite>Michael Knautz<\/cite><\/blockquote><div class=\"clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michael Knautz verbessert seine Bestzeit auf der Mitteldistanz um 20min und das bei tropischen Temperaturen. W\u00e4hrend die aktuellen Mitteldistanzen f\u00fcr die meisten Sportler zur Generalprobe f\u00fcr die sommerlichen Langdistanzen gelten, war der Ironman 70.3 in St. P\u00f6lten am vergangenen Sonntag f\u00fcr Michi Knautz das erste Saisonhighlight. 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