{"id":918,"date":"2013-09-12T15:07:43","date_gmt":"2013-09-12T13:07:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.professional-endurance-team.de\/?p=918"},"modified":"2013-09-12T15:07:43","modified_gmt":"2013-09-12T13:07:43","slug":"tobias-kopp-von-fuerteventura-ueber-wiesbaden-nach-zell-am-see","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.professional-endurance-team.de\/?p=918","title":{"rendered":"Tobias Kopp &#8211; Von Fuerteventura \u00fcber Wiesbaden nach Zell am See"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem Magic Camp 2013 auf Fuerteventura betreuten wir Tobias Kopp zu seinen Saisonzielen. Erstes Highlight sollte der IM 70.3 in Rapperswil werden, der leider abgebrochen werden musste. Als neues Ziel wurde die 70.3 EM in Wiesbaden ausgemacht, gefolgt von dem IM 70.3 in Zell am See. Dazwischen lag dann noch das Abenteuer Gigathlon im Zweierteam mit Partnerin \u00fcber 2 Tage, welches unfreiwillig zu einem Klinikbesuch jetzt am Ende der Saison gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Aber lest selbst, was Tobias in diesem Jahr alles geleistet und erlebt hat. Wir freuen uns sehr \u00fcber seine Erfolge! Hier sein Saisonbericht.<\/p>\n<blockquote class=\"quoteleft \"><p>\n<p><strong>&#8222;Von Fuerteventura via Wiesbaden in die Crossklinik &#8211; Saison 2013<\/strong><\/p>\n<p><em>9. M\u00e4rz 2013, Euroairport Basel\/Mulhouse\/Freiburg &#8211; endlich ging es los nach Fuerteventura, in die W\u00e4rme und 2 Wochen Trainingslager unter der sportlichen Leitung von Professional Endurance Team und Matthias. Es war mein erstes Triathlon-Trainingscamp und ich war auch etwas unsicher was mich da genau erwarten w\u00fcrde und ob ich die Umf\u00e4nge so absolvieren kann, wie ich mir das im Vorfeld vorgestellt habe. Nach zwei hervorragenden Trainingswochen auf der Kanarischen Insel reiste ich zufrieden und motiviert zur\u00fcck nach Basel. Im Anschluss an das Camp entschied ich mich, von Matthias betreuen zu lassen und diesen Entschluss habe ich bis heute nicht bereut. <\/em><\/p>\n<p><em>Im Mai ging es los mit dem ersten Wettkampf am Thurgau Triathlon in Stettfurt, welcher als Vorbereitung f\u00fcr den Ironman 70.3. in Rapperswil dienen sollte. Bei diesem ersten Triathlon ging es vor allem darum, das Gef\u00fchl f\u00fcr die Wechsel und den Wettkampf zu kriegen. Dieser Trainingswettkampf war auch bitter n\u00f6tig. Beim Schwimmstart (Intervall-Start im Becken) bemerkte ich, dass ich mein Zeit-Chip beim Rad vergessen habe &#8211; Happy Saisonstart Tobi, dachte ich mir da nur. Aber dank der Toleranz der Organisatoren ging alles nochmals gut, auch wenn dann alles etwas stressig war&#8230; Habe meine Lektion an dem Tag gelernt \ud83d\ude09<\/em><\/p>\n<p><em>Leider fiel der Ironman 70.3 in Rapperswil am 2. Juni wortw\u00f6rtlich ins Wasser und musste wegen eines Erdrutsches nach 45km Rad komplett abgesagt werden. Der Entscheid war richtig, aber die Entt\u00e4uschung gross. Ich schob dann eine Woche sp\u00e4ter noch einen Olypmpischen-Triathlon in Rheinfelden (DE) ein, um wenigstens etwas Wettkampfgef\u00fchl zu haben. Jetzt ging es daran eine passende Alternative f\u00fcr Rapperswil zu finden und mit dem Ironman 70.3 in Wiesbaden am 11. August war eine passende Destination schnell gefunden. <\/em><\/p>\n<p><em>Am 12. und 13. Juli hiess es f\u00fcr mich und meine Gigathlon-Partnerin Vera, auf nach Bern an den zweit\u00e4gigen Gigathlon von Bern nach Lausanne (294km &amp; 3&#8217;850 Hm). Gigathlon ist eine Mischung aus Sportveranstaltung, Abenteuerreise, Teamerlebnis und pers\u00f6nlicher Grenzerfahrung. Alleine, im Zweier- oder im F\u00fcnferteam absolvieren die Gigathleten t\u00e4glich f\u00fcnf Disziplinen (Inline, Laufen, Schwimmen, Mountainbike, und Rad). Sie \u00fcberwinden Berge, Schluchten, Seen und Ebenen und trotzen dabei Wind und Wetter. Es stehen nicht wie \u00fcblich die Zeiten und R\u00e4nge im Mittelpunkt, sondern das Abenteuer, die gemeinsamen Erlebnisse, die spektakul\u00e4ren Geschichten. Auch ein Sturz am zweiten Tag hinderte uns nicht daran, als gl\u00fcckliche Finisher nach \u00fcber 16 Stunden in Lausanne einzulaufen. An dieser Stelle ein grosses Danke an Vera und unsere beiden Supporter!<\/em><\/p>\n<p><em>Nach dem Gigathlon stand zuerst etwas Erholung auf dem Plan und dann folgte auch schon die Vorbereitung und Fokussierung auf Wiesbaden. Ich konnte den Tag kaum erwarten und reiste mit einem super Gef\u00fchl in die Hessische Landeshauptstadt. Das Gef\u00fchl t\u00e4uschte mich nicht und es war ein super sch\u00f6ner Wettkampf, mit einer knackigen Radstrecke mit guten 1&#8217;500Hm und einer genialen Laufstrecke durch den Kurpark. In keinem Moment des Wettkampfes kamen negative Gef\u00fchle auf und ich konnte den Halbmarathon in guten 1:41 finishen und war gl\u00fccklich nach 5:32:10 im Ziel. <\/em><\/p>\n<p><em>Zum Saisonabschluss stand am ersten September Wochenende noch der Ironman 70.3 in Zell am See (A) auf dem Programm. Obwohl ich mich im Vorfeld etwas m\u00fcde f\u00fchlte, wollte ich zum Abschluss nochmals alles abrufen was m\u00f6glich war. Leider war Petrus am Wettkampftag definitiv kein Triathlet und meinte es mit Dauerregen und 15 Grad nicht gerade gut mit uns Athleten. Nach einer eher sehr d\u00fcrftigen Schwimmleistung, schaffte ich es nach einer guten Radzeit (2:30:45) und einem durchzogenen Lauf (1:50:44) mit 5:14:05 ins Ziel&#8230; Das Rennen war alles andere als ein Vergn\u00fcgen und der Gedanke ans Aufgeben war ein st\u00e4ndiger Begleiter. Jedoch sind es genau diese Wettk\u00e4mpfe die einen st\u00e4rker machen und vorw\u00e4rts bringen&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Leider hatte die Saison auch eine Schattenseite und ich musste mich anhand der Folgen meines Sturzes am Gigathlon am 5. September an der rechten Schulter operieren lassen. Die OP verlief gut und jetzt heisst zuerst mal Geduld haben und nochmals Geduld&#8230; Danke dem Team um Dr. Wullschleger und der Crossklinik f\u00fcr die gute Betreuung. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Saison ist zu Ende und ich blicke mit vielen positiven Gedanken und Gef\u00fchlen auf meine erste komplette Triathlon-Saison zur\u00fcck. An dieser Stelle gilt es auch den vielen Person zu danken die mich in diesem Jahr unterst\u00fctzt haben. Meiner Familie, Freunde, den vielen Trainingspartnern v.a. Roman (6:15), Physio Beni, Masseurin Linda und nat\u00fcrlich Matthias f\u00fcr die sehr gut aufgestellten Trainingspl\u00e4ne und wertvollen Ratschl\u00e4ge.<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nIch freue mich bereits jetzt auf die Vorbereitung f\u00fcr die n\u00e4chste Saison&#8230;!&#8220;<\/em><\/p>\n<p><cite>Tobias Kopp<\/cite><\/blockquote><div class=\"clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Magic Camp 2013 auf Fuerteventura betreuten wir Tobias Kopp zu seinen Saisonzielen. Erstes Highlight sollte der IM 70.3 in Rapperswil werden, der leider abgebrochen werden musste. Als neues Ziel wurde die 70.3 EM in Wiesbaden ausgemacht, gefolgt von dem IM 70.3 in Zell am See. 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