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Maximilan Küspert – 3. Platz und PB beim Knappenman

Sep
5
2023
Maximilan Küspert – 3. Platz und PB beim Knappenman

Maximilian Küspert rennt beim Knappenman auf das Podium.

Die Saison 2023 startete nach der Nachricht, dass die Ironman Weltmeisterschaft in diesem Jahr für die Männer nicht auf Hawaii stattfinden wird, für Max erst einmal frustrierend.

War doch sein Plan sich in diesem Jahr in Hamburg früh für Hawaii zu qualifizieren, um dann ausreichend Zeit für eine Vorbereitung auf den Wettkampf im Oktober zu haben.

Wie wir wissen, es kam anders und so war auch zunächst die Motivation für den IM Hamburg erst mal weniger hoch, vor allem, weil zusätzlich das Wetter im Frühjahr auch nicht unbedingt zu langen Outdoortrainings eingeladen hat.

Max hat trotzdem das Training durchgezogen und rechtzeitig vor dem Rennen fit und motiviert alles zu geben. In Hamburg hatte er dann auch ein sehr gutes Rennen, die Quali für Nizza erreicht, aber ein Start dort zunächst nicht geplant.

Erst ein paar Wochen später entschloss er sich dann doch den Platz anzunehmen und Nizza eine Chance zu geben.

Der Knappenman war jetzt die letzte Generalprobe für die WM, zum Abschluss der Vorbereitung noch mal ein Trainingswettkampf unter verschärften Bedingungen. Und dieser hätte nicht besser laufen können. Am Ende sprang nicht nur eine neue persönliche Bestzeit über die Mitteldistanz, sondern auch mit Gesamtrang 3, der Sprung aufs Podium heraus.

Herzlichen Glückwunsch Max, zu dieser starken Leistung und jetzt viel Erfolg für die WM in Nizza!!!:)

Maximilian Küspert auf der Radstrecke des Knappenman

Hier Max’s Bericht

Nach dem erfolgreichen Start beim IM HH am Anfang der Saison und der dann ursprünglich ungeplanten Quali für Nizza habe ich noch ein Vorbereitungsrennen gesucht. Dabei bin ich beim „Knappenman“ in Lohsa (im Lausitzer Seenland) fündig geworden. Entschieden habe ich mich für die Mitteldistanz (Knappenman XL), die am 26.08.23 stattgefunden hat. Nachdem ich kurze Zeit vor dem Rennen aufgrund eines Infekts nochmal eine Woche außer Gefecht gesetzt war, habe ich mich dank Matthias Planung dennoch gut vorbereitet gefühlt.

 

Als dann pünktlich zum Start um 11:00 der Regen stoppte war alles für den Testlauf angerichtet. Schwimmen im „Dreiweibernsee“ war bei 25°C Wassertemperatur ohne Neo – was mir als „mittelgutem“ Schwimmer eine Zeit von 35 Minuten bescherte. Damit war ich nicht zufrieden und machte mich daran, den Rückstand bereits auf dem Weg zur Wechselzone zu verkleinern.

 

Auf dem Rad habe ich dann Gas gegeben, die Strecke war zum Glück bis auf wenige Stellen schon abgetrocknet. Insgesamt war es ein schneller Kurs mit gutem Straßenbelag, es gab genau einen „Verkehrschwelle“ Innerorts, auf der ich dann in der 1. Runde auch just meine Radflasche verloren habe. Um später nicht energetisch in Bedrängnis zu kommen, habe ich mich entscheiden anzuhalten und die Flasche aufzusammeln. Da die Strecke zu diesem Zeitpunkt auch noch von Sportlern der Langdistanz genutzt wurde, die früher am Tag gestartet waren, konnte ich meine eigene Platzierung nicht einschätzen. Im Laufe des Radfahrens kam dann immer mehr die Sonne hervor und es wurde schwüler. Dennoch habe ich versucht die Vorgabe von Matthias einzuhalten, auch wenn es gegen Ende zäher wurde und ich mir noch ein paar Körner für den Lauf sparen wollte.

 

Nach 4 Radrunden kam ich in eine recht leere Wechselzone – was mich für den Lauf zusätzlich motiviert hat. Inzwischen war es komplett sonnig bei 30°C, also beste Bedingungen, um die Hitze an der Côte d’Azure zu simulieren 😉

 

Auch hier wurde es auf der 2. Runde um den See voller, sodass ich keine Ahnung hatte auf welchem Platz ich mich befand. Entgegen dem Plan war die 2. Runde dann nicht schneller als die 1. – hier musste ich der Temperatur Tribut zollen. Dafür hat mein Magen aber im Gegensatz zum IM HH mitgespielt.
Ca. 1 km vor dem Ziel habe ich dann noch einen Überholversuch von einem Mitstreiter abgewehrt, der schon 3-4km an meinen Fersen heftete. Somit bin ich dann als 3. der Gesamtwertung, mit 8 Sekunden Vorsprung vor meinem Verfolger ins Ziel eingelaufen. Davon war ich dann selbst sehr überrascht…

 

Für mich war es das beste Ergebnis bei einer Mitteldistanz, eine PB von 4:30:17 und ein Platz auf dem Podest – besser hätte der Test nicht laufen können.

Dickes Dankeschön an Matthias für die gute Vorbereitung – und auch ein dickes Lob an die Veranstalter. Mit insgesamt knapp 200 Startern auf der Mitteldistanz ist das Rennen eher „familiär“, aber man merkt, dass hier viel Herzblut reingeflossen ist. Also eine klare Empfehlung für das Event.

Nun stehen noch 2 Wochen lockeres Training an, fokussieren – und dann mal sehen, was Nizza bringt!

Sportliche Grüße

Max

 

Maximilian Küspert

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