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Guido Grosse – Engel links, Teufel rechts

Jul
16
2013
Guido Grosse – Engel links, Teufel rechts

Für Guido Grosse war die Challenge Roth 2013 die erste Langdistanz überhaupt. Dazu kam, dass Guido auf Grund einer Achillessehnenverletzung erst Mitte Februar ins Lauftraining einsteigen konnte und das Training hier auch nur sehr vorsichtig gesteigert werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt verlief das Training dann aber ohne weitere Komplikationen und Guido konnte zuversichtlich in seine erste Langdistanz gehen.

Hier seine Erfahrungen des Rennens:

„6:30 am Schwimmstart war ich ziemlich nervös, es lag nichts Geringeres als meine erste Langdistanz vor mir. Vor allem vor dem Marathon hatte ich tiefen Respekt. Nach dem Startschuss ist meine Nervosität dann verflogen und ich bin locker losgeschwommen. Als ich nach 1:07 aus dem Wasser kam, war ich zwar leicht über Soll, aber ich hatte das Gefühl, eine solide Leistung abgeliefert zu haben.

Auf dem Rad haben mich gefühlt tausend Athleten bei der ersten Steigung überholt. Zum Glück habe ich mich dadurch nicht aus dem Konzept bringen lassen und habe mich auf mein Tempo konzentriert. Ab der zweiten Durchfahrt in Greding habe ich dann begonnen, immer mehr Athleten zu überholen und dies hat mich natürlich motiviert. Darüber hinaus begriff ich, dass die Tempovorgaben, die Matthias mit mir geplant hatte, zum Erfolg führen werden. Das war wirklich Engel links, Teufel rechts: „Komm gib Gas, das wird `ne super Radzeit!“ vs. „Ey, langsam machen, du musst noch einen Marathon laufen!“

Die ersten Kilometer Laufen waren furchtbar, doch nach der Lände habe ich mein Tempo gefunden und es lief ganz gut. Beim Halbmarathon war ich mental gut drauf und irgendwann waren es nur noch 18 km, und das bin ich ja im Training schon oft gelaufen. Entscheidend war, dass ich nicht an die schon zurückgelegten Kilometer, sondern an die noch verbleibenden gedacht habe. Der Zieleinlauf war grandios und ich war stolz, den Marathon kontrolliert und gleichmäßig ohne Gehpausen gelaufen zu sein. Dass ich auch noch unter 12 Stunden war, habe ich erst hinterher realisiert…

Matthias, nochmal vielen herzlichen Dank für die gelungene Trainingsbetreuung. Vor allem durch deine realistische Abschätzung meiner Leistungsfähigkeit und der damit verbundenen Renneinteilung wurde meine erste Langdistanz zu einem unvergesslichen Erlebnis, im positivsten Sinne.“

Guido Grosse

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